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Gary Paffett nach Sieg Erster der DTM-Gesamtwertung

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DTM in Zandvoort  

Gary Paffett nach Sieg Erster der DTM-Gesamtwertung

12.02.2010, 23:12 Uhr | sid

Gary Paffett in seinem AMG-Mercedes. (Foto: imago)Gary Paffett in seinem AMG-Mercedes. (Foto: imago) Mercedes hat auch auf der Audi-Lieblingsstrecke im niederländischen Zandvoort seine Erfolgsserie im Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) fortgesetzt. Dank einer makellosen Vorstellung des Briten Gary Paffett feierte die Stern-Flotte an der Nordsee-Küste im vierten Saisonlauf den dritten Sieg hintereinander und jagte Konkurrent Audi erstmals seit fast zwei Jahren auch die Führung in der DTM-Gesamtwertung ab.

"Jetzt habe ich zwei Rennen in der Tasche und wir haben die Führung wieder. Wir sind wieder da!", jubelte der neue Spitzenreiter Paffett nach seinem zweiten Saisonerfolg vor Audi-Rivale Mattias Ekström. Für heftige Debatten sorgten nach dem Rennen Mutmaßungen, dass Audi dem Schweden Rang zwei mit Blick auf das Gesamtklassement durch eine verbotene teaminterne Stallorder ermöglicht haben könnte. Das Rennergebnis blieb daher zunächst vorläufig.

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Scheider nach dem Rennen disqualifiziert

Stein des Anstoßes war, dass Ekström in der Schlussphase mit bemerkenswerter Leichtigkeit an seinen im vorherigen Rennverlauf schnelleren Markenkollegen Oliver Jarvis (Großbritannien) und Alexandre Prémat (Frankreich) vorbeigezogen war. Den schalen Beigeschmack verstärkte, dass Audi den Boxenfunk dieser drei Fahrer anders als üblich für Live-Schaltungen des übertragenden TV-Senders ARD sperrte. Dank des zweiten Platzes bleibt wenigstens Ekström mit nun 22 Punkten Paffett (24) in der Gesamtwertung auf den Fersen. Der bislang führende Vorjahres-Champion Timo Scheider wurde einige Stunden nach Rennende disqualifiziert, weil er zu spät zum vorgeschriebenen Wiegen seines Boliden kam, und fiel ohne Punkte auf Rang vier (17) zurück.

Audi-Sportchef weist Vorwürfe zurück

"Schade, dass die offensichtliche Stallorder unserer Rivalen das echte Rennergebnis verfälscht hat", beklagte sich Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug trotz der Freude über den ersten Sieg in Zandvoort seit 2005, den Paffett in 1:05:52,688 Stunden herausgefahren hatte. Haugs Ingolstädter Kollege Wolfgang Ullrich wies die Anschuldigungen zurück und verwies auf die Renntaktik Ekströms, der erst in der 22. der 41 Runden à 4,307 Kilometer (Gesamtdistanz: 176,587 Kilometer) und damit später als seine Konkurrenten an die Box gefahren war.

Kampf mit den Reifen

"Er hatte heute die richtige Strategie und hat sich mit einem langen ersten Stint in die Position gebracht, am Ende mit den frischeren Reifen deutlich schneller fahren zu können als die Autos vor ihm. Er war in den letzten Runden auch wesentlich schneller als Gary Paffett", erklärte Ullrich, dessen Mannschaft das Dünen-Rennen in den vergangenen beiden Jahren mit zwei Vierfach-Siegen dominiert hatte. Jarvis und Prémat hätten in ihren Vorjahreswagen am Ende mit den Reifen zu kämpfen gehabt. "Dass sie in so einer Situation einem schnelleren Markenkollegen das Leben nicht schwer machen, ist bei Audi selbstverständlich. Dafür braucht man keine Stallregie. Strategie ist ein Teil des Motorsports."

Vier Strafen gegen Audi

Mit einer Entscheidung zum Fall Ekström wurde am Sonntag nicht mehr gerechnet, doch noch am Abend straften die Kommissare Audi mit vier Disqualifikationen ab. Prémat, Markus Winkelhock, Scheider und Christian Bakkerud - zuerst auf den Plätzen vier, sechs, acht und 15 geführt - wurden aus der Wertung gestrichen. Prémat war wie Scheider zu spät, Bakkerud gar nicht zum Wiegen erschienen; Winkelhock hatte nicht die laut Reglement erforderliche Restmenge Sprit im Tank.

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