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DTM: Audi-Festival am Nürburgring

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DTM  

Audi-Festival am Nürburgring

12.02.2010, 23:18 Uhr | sid, dpa

Martin Tomczyk in seinem Audi (Foto: imago)Martin Tomczyk in seinem Audi (Foto: imago) Angeführt von Martin Tomczyk hat Audi den im sechsten Saisonlauf des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) den zweiten Vierfachsieg in Folge gefeiert. Der 27 Jahre alte Rosenheimer setzte sich auf dem Nürburgring vor seinen Markenkollegen Timo Scheider, Mattias Ekström aus Schweden und Markus Winkelhock durch, die mit ihren Podestplätzen im Titelkampf punkteten. Der Brite Jamie Green war als Fünfter bester Mercedes-Pilot.

Für Tomczyk war es der erste Erfolg seit zwei Jahren und sein vierter DTM-Sieg insgesamt. In der Gesamtwertung führt nun Scheider mit 35 Punkten und einem Zähler Vorsprung vor Ekström. Der zuvor führende Mercedes-Pilot Gary Paffett fiel als Achter mit nun 29 Punkten auf Rang drei zurück.

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"Sensationelles Ergebnis"

"Von Anfang an hat alles perfekt funktioniert", sagte Tomczyk. "Es war ein beruhigendes Rennen, weil ich noch drei Audi hinter mir hatte." Scheider bedankte sich wie Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich ("Tolle Teamleistung") vor allem bei seiner Mannschaft und freute sich über ein "sensationelles Ergebnis". Lange Gesichter gab es dagegen beim Rivalen. "Wir waren nicht siegfähig", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Turbulenter Start

Schon wenige Meter nach dem Start wurde es turbulent. Paffett fiel nach einer Kollision ans Ende des Feldes zurück. An der Spitze zog hinter dem gut gestarteten Tomczyk dessen Teamkollege Ekström mit einem harten Manöver an Spengler vorbei auf Platz zwei. Der Kanadier, dessen Auto zunächst etwas rauchte, fiel noch hinter Scheider und Winkelhock auf Position fünf zurück.

Ekström-Crash "keine Absicht"

"Diese ersten drei Kurven hatten großen Einfluss auf mein Rennen', sagte Spengler, der mit 26 Punkten weiter Gesamtvierter ist: "Mattias ist mir ordentlich in die Kiste gefahren. Schade, das hätte ich von ihm nicht erwartet, aber Fehler können jedem mal passieren." Ekström hatte zuvor zugegeben, dass er sich auf der Bremse ein bisschen verschätzt hatte: "Aber das war keine Absicht."

Spengler verliert noch einen Platz

Wegen zahlreicher Trümmerteile auf der Strecke fuhr danach das Safety-Car raus. Das nutzte Mercedes dazu, beim Vorbeifahren an der Boxengassen einen Blick auf Spenglers Auto zu werfen, an dem im Heckbereich ein Aerodynamikteil fehlte. Der Kanadier sagte aber, dass das Auto fahrbar sei. Nach seinem zweiten Pflichtboxenstopp verlor Spengler in der Schlussphase noch Rang fünf an Green.

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