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Hülkenberg siegt und hofft auf die Formel 1

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GP2  

Hülkenberg siegt und hofft auf die Formel 1

12.02.2010, 22:41 Uhr | dpa

Das Williams-Outfit steht Nico Hülkenberg schon gut. (Foto: imago)Das Williams-Outfit steht Nico Hülkenberg schon gut. (Foto: imago) Nico Hülkenberg hat mit der Meisterschaft in der GP2-Serie die Tür zur Königsklasse des Motorsports weit aufgestoßen. "Ich hoffe und denke, dass dies das Ticket für die Formel 1 ist", sagte der Rennfahrer aus Emmerich nach seinem vorzeitig feststehenden Titeltriumph dank eines dritten Platzes auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza.

"Mehr machen als hier zu gewinnen, kann man nicht", stellte sich der 22 Jahre alte Rheinländer selbst das beste Reifezeugnis für die Versetzung in die höchste Klasse aus. Wahrscheinlich bringt Manager Willi Weber seinen jüngsten Schützling bei Williams unter, wo Hülkenberg schon seit zwei Jahren als Testpilot unter Vertrag steht.

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Hamilton prominentes Vorbild

Vor Hülkenberg waren die beiden Deutschen Nico Rosberg 2005 und Timo Glock 2007 GP2-Champion geworden. Beide schafften danach den Sprung in die Formel 1. Weltmeister Lewis Hamilton holte in der wichtigsten Nachwuchsklasse 2006 den Titel. Keiner seiner Vorgänger setzte sich jedoch vorzeitig durch. In der Vorläuferserie Formel 3000 erleichterte unter anderem für Nick Heidfeld die Meisterschaft den Aufstieg in die Formel 1.

"Wir verhandeln mit mehreren Teams"

Weber, der auch Rekord-Weltmeister Michael Schumacher betreut, sagte: "Wir verhandeln mit mehreren Teams. Williams hat ein Vorgriffsrecht." Hülkenberg gehöre zweifelsohne zu den besten Nachwuchsfahrern. "Er hat als Rookie gleich den Titel geholt, wie auch zuvor schon in anderen Serien", wies Weber auf die Qualitäten des ehemaligen Formel-3-Meisters hin. ART-Pilot Hülkenberg betonte: "Ich fühle mich bei Williams sehr wohl und würde gerne bleiben." Sein Manager verhandle aber auch noch "mit besseren und schlechteren Teams".

Rosberg-Weggang gilt als sicher

Alles spricht jedoch für Williams. Dort könnte Hülkenberg 2010 Rosberg ablösen, dessen Wechsel zu einem der mit Mercedes-Motoren angetriebenen Teams - McLaren oder BrawnGP - als sicher gilt. Teamchef Frank Williams deutete sein Interesse an dem 1,85 Meter großen Rheinländer an: "Nico ist reif für die Formel 1." So sehen das offensichtlich auch Medien und Fans. Sie nennen ihn in Anspielung an das Comic-Kraftpaket Hulk "Hülk" oder "Hülki" wie einst "Schumi".

Hülkenberg will kein zweiter Schumi sein

Der gelernte Speditionskaufmann will sich jedoch nicht mit dem siebenmaligen Champion Schumacher vergleichen. "Er hat sein Ding gemacht, ich mach mein Ding. Ich weiß nicht, ob je wieder ein Fahrer so etwas wie er erreichen wird." Er sei allerdings froh, dass er den gleichen Manager habe.

Beim Sprintrennen alles klar gemacht

Hülkenberg hatte zum Auftakt des GP2-Wochenendes in Italien beim wegen eines heftigen Wolkenbruchs mehrfach verschobenen Hauptrennen nur den sechsten Platz belegt. Er büßte beim 17. Saisonlauf sieben Punkte auf seinen einzigen verbliebenen Titelrivalen Witali Petrow ein. Der Niederländer Giedo van der Garde siegte nach 32 Runden. Beim Sprintrennen am Sonntag machte Hülkenberg auf dem 5,793 Kilometer langen Kurs jedoch mit Rang drei alles klar. Der Brasilianer Luiz Razia gewann vor Landsmann Lucas di Grassi.

Lockeres Saisonfinale

Nun kann Hülkenberg in den beiden letzten Saisonläufen am kommenden Wochenende in Portugal in der Gesamtwertung nicht mehr überholt werden. Er führt mit 90 Punkten klar vor dem Russen Petrow, der durch Rang fünf seine minimale Titelchance einbüßte.

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