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Michael Schumacher will wieder Motorrad-Rennen fahren

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Motorrad  

Schumacher will wieder Motorrad-Rennen fahren

18.10.2009, 13:48 Uhr | sid

Michael Schumacher auf einer KTM (Foto: imago)Michael Schumacher auf einer KTM (Foto: imago) Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird 2010 aller Voraussicht nach wieder Motorrad-Rennen fahren. Im Gespräch ist nach Informationen der "Bild"-Zeitung ein Einsatz als Werksfahrer für den österreichischen Hersteller KTM. "Wir wollten ihn sogar als Stammfahrer holen, er hat aber abgesagt", verriet KTM-Mitbesitzer Heinz Kinigadner der "BamS". "Den Rennstress einer kompletten Saison will er sich nicht mehr antun."

Schumacher soll für KTM in der Internationalen Deutschen Meisterschaft mit einem 180 PS starken Superbike antreten. Bislang fuhr er eine Honda Fireblade für den Rennstall von Jens Holzhauser. Mit dieser Maschine hatte er im Februar im spanischen Cartagena jenen schweren Unfall, dessen Folgen sein geplantes Formel-1-Comeback verhinderten.

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Risiko auf zwei Räder "kalkulierbar"

Während Schumachers Manager Willi Weber die KTM-Pläne als "möglich" bezeichnete, wollte Schumacher selbst sich im Gespräch mit dem "Spiegel" nicht festlegen: "Wenn, dann werde ich mir etwas engere Grenzen setzen. Ich war nicht immer der Vernünftigste. Das betrifft nicht nur das Motorradfahren." Nach wie vor hält der 40-Jährige das Risiko auf zwei Rädern für "kalkulierbar".

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"Warum sollte ich mich festlegen"?

Die Formel 1 hat Schumacher trotz seines in diesem Jahr gescheiterten Comebacks noch nicht abgehakt. "Ich bereue meinen Rücktritt vor drei Jahren jetzt genauso wenig wie damals. Trotzdem gibt es keinen Grund, eine endgültige Aussage zu machen. Warum sollte ich mich festlegen?", sagte er.

Gerührt von Sympathien

Nachdem er Ende Juli sein Comeback angekündigt hatte, habe er "sehr viel Unterstützung und Sympathie erlebt. Das hat mich sehr gerührt". Zu Beginn seiner Karriere sei er oft als Roboter dargestellt worden, als Unnahbarer, als der Unsympathische: "Der Imagewandel wundert mich. Ich frage mich schon, was da passiert ist."

Schutzschild gegen den Hype

Seine Rolle als deutsches Sportidol sieht er zwiespältig. "Der Rummel, die Prominenz, der Hype, danach habe ich mich nicht gesehnt", sagte er: "Ich habe damals eine Art Schutzschild mit mir getragen. Das kann ziemlich anstrengend sein." Das sei auch ein Grund für das Karriereende nach 16 Jahren in der Formel 1 gewesen: "Es wurde immer schwieriger, sich und den anderen gerecht zu werden."

"Muss nicht Ferrari-Rennleiter sein"

Mit der Planung seiner Zukunft lässt sich Schumacher Zeit. "Ich muss nicht Rennleiter von Ferrari sein, um ein ausgefülltes Leben zu haben", sagte er: "Aber mir ist auch klar geworden, dass irgendwann etwas Neues kommen wird, ein neues Kapitel."

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