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Rallye Dakar: Volkswagen peilt die Titelverteidigung an

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Rallye Dakar  

VW peilt die Titelverteidigung an

10.02.2010, 07:04 Uhr | t-online.de

Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz in ihren Race Touareg bei der Dakar 2009 (Foto: dpa)Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz in ihren Race Touareg bei der Dakar 2009 (Foto: dpa) Glühende Hitze in der Wüste, wilde Offroad-Passagen in der Pampa und Höhenluft in den Anden auf 4.800 Metern: Es geht wieder los bei Dakar Rallye, die nach der gelungenen Premiere 2009 in Südamerika auch 2010 wieder durch Argentinien und Chile führt.

Insgesamt 9.030 Kilometer stehen den Fahrern vom 1. bis 17 Januar bevor. Und diesmal soll die Dakar die schwerste aller Zeiten sein. "Es wird noch mehr offroad gefahren. Dadurch wird es für die führenden Fahrer sehr schwer, den richtigen Weg zu finden“ sagte Dirk von Zitzewitz im Interview mit t-online.de. Der deutsche Co-Pilot will an der Seite von Giniel de Villiers (Südafrika) im VW Touareg den Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

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VW bärenstark aufgestellt

Überhaupt ist VW, diesmal mit fünf Race Touaregs bärenstark aufgestellt, der große Favorit. Neben de Villiers/von Zitzewitz haben die Wolfsburger vor allem mit Carlos Sainz/Lucas Cruz und Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk noch zwei heiße Eisen im Feuer. 2009 sah Ex-Rallye-Weltmeister Sainz schon wie der sichere Sieger aus, ehe ein Crash den Spanier stoppte. Al-Attiyah - damals noch im x-Raid-Team - führte lange Zeit, ehe er wegen eines technischen Defekts eine Abkürzung nehmen musste und disqualifiziert wurde.

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x-Raid verspricht sich viel von Peterhansel

Nach dem Ausstieg von Mitsubishi dürfte das x-Raid-Team der größte Konkurrent von VW sein. Mit der Verpflichtung von "Mister Dakar", Stephane Peterhansel, ist dem kleinen, aber feinen Rennstall aus dem hessischen Trebur ein richtiger Coup gelungen. Der Franzose ist ein wahrer "Wüstenfuchs", gewann die Dakar sechsmal auf dem Motorrad und dreimal im Auto. Mit Peterhansel am Steuer des 290 PS starken BMW X3 will x-Raid, das insgesamt drei Werksteams ins Rennen schickt, Volkswagen vom Thron stoßen.

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Gordon: "Ich will gewinnen"

Auch Robby Gordon muss man auf der Rechnung haben. Zum vierten Mal ist der Mann aus Kalifornien bei der Dakar dabei, mit seinem rabenschwarzen Hummer sorgt er immer wieder für spektakuläre Bilder. Gordon hat sich viel vorgenommen für die Dakar 2010. "Ich will angreifen und versuchen, das härteste Rennen der Welt zu gewinnen", sagt er selbstbewusst.

KTM zieht Schlussstrich

Marc Coma ist wieder dabei, nur mit weniger PS. (Foto: dpa)Marc Coma ist wieder dabei, nur mit weniger PS. (Foto: dpa) Fast revolutionäre Veränderungen hat es bei den Motorrädern gegeben. Diesmal sind nur Bikes bis 450 ccm erlaubt, um  - wie es offiziell heißt - die Sicherheit zu erhöhen. Seriensieger KTM, in den vergangenen Jahren achtmal in Folge erfolgreich, sieht das natürlich andres. Die Dakar wolle die "Dominanz von KTM zerstören", sagten die Österreicher und verabschiedeten sich umgehend vom Wüstenspektakel.

Holt sich Fretigne seinen ersten Dakar-Sieg?

Mittlerweile haben die Dakar-Organisatoren aber eingelenkt und lassen zumindest gedrosselte 690er KTM’s zu. Somit sind auch wieder der Spanier Marc Coma und Cyril Despres (Frankreich) - diesmal allerdings als Privatfahrer - am Start. Beide haben in den vergangen Jahren den Sieg unter sich ausgemacht. Auch David Fretigne, der sich seit jeher mit seiner 450er Yamaha der KTM-Armada stellt, rückt nun in den Focus. Der 39-jährige Franzose hat erstmals echte Chancen, bei seiner siebten Dakar-Teilnahme zu triumphieren.

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