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Rallye Dakar: Der Titelverteidiger verpasst den Auftakt nach Maß

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Rallye Dakar  

Roma schlägt der VW-Armada ein Schnippchen

10.02.2010, 07:05 Uhr | sid

Nani Roma in seinem BMW auf der 1. Etappe der Rallye Dakar (Foto: dpa)Nani Roma in seinem BMW auf der 1. Etappe der Rallye Dakar (Foto: dpa) Der Spanier Juan "Nani" Roma hat im BMW X3 des hessischen X-Raid-Teams den Auftakt zur Rallye Dakar 2010 gewonnen. Der 37 Jahre alte Motorradsieger von 2004 fuhr auf der ersten sportlichen Entscheidung bei Cordoba einen Vorsprung von 2:07 Minuten auf seinen Landmann Carlos Sainz im favorisierten VW Touareg heraus.

Vorjahressieger Dirk von Zitzewitz und sein südafrikanischer Fahrer Giniel de Villiers erreichten nach einem verhaltenen Start in einem weiteren VW Touareg mit einem Rückstand von 4:31 Minuten die fünfte Tagesposition. Überschattet wurde die erste Dakar-Etappe von einem tragischen Unfall. Der deutsche Pilot Mirco Schultis und sein Schweizer Beifahrer Ulrich Leardi waren mit ihrem Fahrzeug auf dem 684 Kilometer langen ersten Teilabschnitt von der Strecke abgekommen und in eine Gruppe von Zuschauern gerast. Ein Notarzt bestätigte, dass eine 28-jährige Frau dabei getötet wurde.

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Al-Attiyah auf dem vierten Platz

Kein Touareg-Sieg zum Auftakt. (Foto: imago)Kein Touareg-Sieg zum Auftakt. (Foto: imago) Rang drei mit einem Rückstand von 2:50 Minuten sicherte sich der neunmalige französische Rekord-Sieger Stéphane Peterhansel (sechsmal auf dem Motorrad, dreimal im Mitsubishi Pajero) im zweiten BMW X3 vor dem Wolfsburger Neuzugang Nasser Al-Attiyah, der mit seinem Beifahrer Timo Gottschalk 3:29 Minuten auf Roma zurücklag. Auch im letzten Jahr gewann ein X-Raid-BMW den südamerikanischen Auftakt. Damals saß der Katari Al-Attiyah, heute bei Volkswagen, am BMW- Steuer. Der sechsfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle erreichte in seinem Honda-Buggy, dem besten zweiradgetriebenen Fahrzeug, nach der ersten von 14 Prüfungen den 15. Platz.

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Motorrad: Titelverteidiger Coma auf Rang drei

In der Motorrad-Wertung setzte der Franzose David Casteu auf seiner Sherco das erste Ausrufezeichen. Mit gesteigertem Tempo auf dem letzten Prüfungsabschnitt schnappte er dem Franzosen Cyril Despres (KTM), Dakar-Sieger von 2007, um drei Sekunden den Auftaktsieg vor der Nase weg. Der Spanier Marc Coma, der als Vorjahressieger mit seiner KTM als erstes Fahrzeug auf die Schotterpiste musste, erreichte mit einem Rückstand von zwölf Sekunden den dritten Tagesplatz.

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Die Begeisterung hat ein wenig nachgelassen

Die erste sportliche Wertung musste um 52 auf 199 Kilometer verkürzt werden, weil die im ersten Abschnitt geplanten Wasserdurchfahrten wegen Hochwassers nicht passierbar waren. Der große argentinische Enthusiasmus bei der Südamerika-Premiere 2009 hat sich bei der zweiten Auflage in Buenos Aires etwas gelegt. Sprach der Veranstalter im letzten Jahr noch von mehr als 500.000 Zuschauern beim offiziellen Start, so tummelten sich diesmal am Neujahrabend "nur" 300.000 Fans am berühmten Obelisken auf der Avenida 9 de Julio im Herzen der argentinischen Hauptstadt.

Motorsport-Exzentriker Gordon auf Rang sechs

362 Fahrzeuge, damit 177 weniger als 2009, rollten diesmal in Buenos Aires von der Startrampe. Unter ihnen auch der amerikanische Motorsport-Exzentriker Robby Gordon mit seinem gewaltigen Hummer. Der letztjährige Dakar-Dritte, der an diesem Samstag seinen 40. Geburtstag feierte, belegte nach einem unfreiwilligen Ausflug in die argentinische Pampa mit einem Rückstand von 4:48 Minuten den sechsten Platz.

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