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Rallye Dakar: Peterhansel übernimmt die Führung

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Rallye Dakar - 3. Etappe  

Peterhansel übernimmt die Führung

10.02.2010, 07:05 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Stéphane Peterhansel in seinem BMW X3 des hessischen X-Raid-Teams. (Foto: dpa)Stéphane Peterhansel in seinem BMW X3 des hessischen X-Raid-Teams. (Foto: dpa) Auf den ersten sandigen Pisten der 32. Rallye Dakar war der neunmalige Rekordsieger Stéphane Peterhansel ganz in seinem Element. Mit seinem ersten Tagessieg in Südamerika übernahm der 44 Jahre alte Franzose, mit sechs Motorrad- und drei Automobil-Trophäen sowie 52 Etappensiegen erfolgreichster Dakar-Starter, im BMW X3 des hessischen x-Raid-Teams die Führung.

Mit seiner ersten Bestzeit seit 2007 verwies "Mister Dakar" auf der dritten Etappe den zweifachen Rallye-Champion Carlos Sainz (Spanien) im VW Touareg um 4:33 Minuten auf den zweiten Platz. "Derzeit interessieren mich Etappensiege nicht. Mich interessiert der Gesamtsieg. Das war heute ein erster Schritt in diese Richtung", sagte Peterhansel.

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De Villiers und von Zitzewitz fallen weit zurück

Für den deutschen Dirk von Zitzewitz und seinen südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers ist der Traum von der Wiederholung des Vorjahressieges ausgeträumt. Sie mussten nach einem Unfall zu Beginn der Prüfung eine Reparaturpause einlegen und kamen erst als 32. mit einem Rückstand von 2:55:59 Stunden ins Ziel. Ihre Teamkollegen, die Vortagessieger Timo Gottschalk aus Berlin und sein Pilot Nasser Al-Attiyah aus Katar, belegten mit einem Rückstand von 7:31 Minuten den dritten Rang.

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Roma muss aufgeben

Schwer erwischte es den Spanier Joan Roma, der bereits auf der zweiten Etappe mit seinem BMW X3 verunglückte. Der Teamkollege von Peterhansel stürzte mit seinem Wagen einen Abhang hinunter. Dabei verletzte er sich an der Hand und kann die Rallye nicht mehr fortsetzen.

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Erst jetzt beginnt die Dakar richtig

Nach den ersten beiden Prüfungen mit dem Charakter herkömmlicher Rallyes ging es auf dem 182 Kilometer langen Teilstück zwischen La Rioja und Fiambala erstmals in die Dünen mit echten "Dakar"-Eigenschaften. Für viele Teilnehmer beginnt erst jetzt der echte Marathon-Klassiker mit dem Schwerpunkt in der chilenischen Atacama-Wüste mit den höchsten Dünen und der größten Trockenheit der Welt.

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Nissen: "Wir liegen gut im Rennen"

"Die Rallye Dakar hat heute richtig begonnen", sagte VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Wir haben gewusst, dass es ab heute sehr viel anspruchsvoller werden würde. Wir waren allerdings ein wenig überrascht, wie schwierig es tatsächlich war und wie langsam die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke gewesen ist. Mit Platz zwei von Carlos Sainz vor seinen Teamkollegen liegen wir weiterhin gut im Rennen und haben allen Grund, zuversichtlich zu sein."

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Despres fährt allen davon

Cyril Despres fühlt sich in den Dünen wohl. (Foto: Reuters)Cyril Despres fühlt sich in den Dünen wohl. (Foto: Reuters) Mit seinem ersten Tagessieg in der Motorradwertung hat der französische Doppelsieger Cyril Despres (2005/2007) auf seiner KTM erstmals die Spitze übernommen. Er verwies seinen bislang führenden Landsmann David Casteu auf seiner Sherco um 10:03 Minuten auf Platz zwei. Der portugiesische Yamaha-Pilot Helder Rodriguez verbesserte sich vom sechsten auf den dritten Rang (Rückstand: 17:57 Minuten).

Coma schon weit abgeschlagen

Der spanische Vorjahressieger Marc Coma erreichte nach einigen Motorproblemen an seiner KTM auf Rang acht (Rückstand: 42:02 Minuten, inklusive 22 Strafminuten) Fiambala. Auch David Fretigne (Frankreich/Yamaha), Sieger der zweiten Etappe, hatte mit technischen Problemen zu kämpfen und fiel im Gesamtklassement weit zurück. Für Comas Landsmann und "Wasserträger" Jordi Viladoms ist die Rallye bereits vorzeitig beendet. Nach einem Sturz wurde er mit Rückenschmerzen und einer Gehirnerschütterung nach Fiambala gebracht, wo jedoch keine ernsthaften Verletzungen festgestellt wurden.

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