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Rallye Dakar: Schwarzer Tag für de Villiers und von Zitzewitz

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Rallye Dakar  

Von Zitzewitz: "Es war ein rabenschwarzer Tag"

10.02.2010, 07:05 Uhr | sid, t-online.de, Motorsport-Total.com

Nichts geht mehr: Der VW von de Villiers und von Zitzewitz bleibt in der Wüste stehen. (Foto: Screenshot ASO)Nichts geht mehr: Der VW von de Villiers und von Zitzewitz bleibt in der Wüste stehen. (Foto: Screenshot ASO)Am Ende waren Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz nur noch froh, endlich im Biwak zu sein. Raus aus dem Rennoverall und rein in die Freizeitklamotten. Der Frust saß tief, abschalten war angesagt nach einem völlig verkorksten Tag bei der Rallye Dakar.

Auf der dritten Etappe lief für das südafrikanisch-deutsche Duo vom Volkswagen-Team alles schief, was schief laufen konnte. De Villiers und von Zitzewitz verloren eine Menge Zeit, fielen auf den 32. Platz zurück und können die Titelverteidigung abhaken. "So ist das bei der Dakar", sagte de Villiers. "Im letzten Jahr war dies die schwierigste Etappe überhaupt und auch die, auf der wir die Rallye für uns entscheiden konnten. In diesem Jahr haben wir die Rallye hier offensichtlich verloren."

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Vorfreude währte nicht lange

Dabei hatte sich gerade auch Navigator von Zitzewitz auf die Rückkehr in die Region zwischen La Rioja und Fiambala gefreut. "Das war eine sehr schöne Etappe mit sehr schöner Landschaft, mit riesigen Dünen, die in die Felsen hineinlaufen. Ich freue mich darauf, das wiederzusehen und dort wieder langzufahren", sagte der 41-Jährige

Überschlag nach fünf Kilometern

Doch nach nur fünf Kilometern überschlug sich der Race Touareg auf einer eigentlich nicht besonders anspruchsvollen Strecke. "Wir waren auf der Spur, die alle gefahren haben, sind dann vielleicht einen halben Kilometer zu schnell rausgefahren, auf der Nase stehen geblieben und in Zeitlupe dann vorne über gekippt", beschrieb von Zitzewitz den entscheidenden Moment, bevor das Auto auf die Seite fiel.

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Mit dreistündiger Verspätung im Biwak

Zum Glück war beiden nichts passiert, ein Mitsubishi verhalf ihnen wieder auf die Räder. Zunächst ging die Fahrt auch weiter, nach 50 Kilometern blieb der Wagen aber einfach stehen. Bei dem Unfall hatte ein Teil den Kabelbaum im Motorgehäuse beschädigt. Zwar versuchten die Unglücks-Piloten noch, den Schaden bei sengender Hitze in der Wüste zu reparieren - doch es half nichts. "So mussten wir auf den Racetruck warten", erzählte von Zitzewitz. Zu allem Überfluss brach später auch noch ein Feuer im Motorraum aus, das aber schnell gelöscht war. Immerhin kamen sie ohne weitere Probleme ins Biwak - mit dreistündiger Verspätung.

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"Wir helfen jetzt unseren Teamkollegen"

"Es war ein rabenschwarzer Tag", sagte von Zitzewitz, der aber schon wieder nach vorne blickt. "Vielleicht schaffen wir es am Ende noch unter die ersten Fünf. Auf jeden Fall helfen wir ab jetzt unseren Teamkollegen, damit Volkswagen den Sieg holt."

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