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Rallye Dakar: Manca schwebt nach Unfall in Lebensgefahr

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Rallye Dakar  

Manca nach Crash in Lebensgefahr

10.02.2010, 07:06 Uhr | sid

Luca Manca schwebt nach einem schweren Unfall in Lebensgefahr. (Foro: Reuters)Luca Manca schwebt nach einem schweren Unfall in Lebensgefahr. (Foro: Reuters) Bei der Rallye Dakar hat es fünf Tage nach dem Tod einer Zuschauerin erneut einen schweren Unfall gegeben. Der italienische Motorrad-Pilot Luca Manca schwebt nach einem Crash auf der sechsten Etappe in Lebensgefahr. Der Neuntplatzierte der Gesamtwertung stürzte bei Kilometer zehn. Mit schweren Kopfverletzungen wurde er auf die Intensivstation eingeliefert und dort in ein künstliches Koma versetzt.

"Er schwebt in Lebensgefahr. Sein Zustand ist sehr ernst", sagte Miguel Cortez, Direktor des Krankenhauses. "Er hat einen Schädelbruch, ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Lungenquetschung", so der Mediziner weiter.

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Offener Beinbruch bei Casteau

Bereits am Mittwoch hatte es einen weiteren schweren Unfall gegeben. Motorradfahrer David Casteau war bei Kilometer 395 zu Fall gekommen und hatte mit einem offenen Beinbruch nicht mehr den Notfallknopf an seinem Motorrad drücken können. Der spätere Etappendritte David Fretigne hatte seinen französischen Landsmann gefunden und einen Rettungshubschrauber gerufen.

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Schultis und Leardi steigen nach Unglücksfall aus

Am Samstag waren der deutsche Privatfahrer Mirco Schultis und sein Schweizer Beifahrer Ulrich Leardi auf der ersten Etappe mit ihrem Auto von der Strecke abgekommen und hatten dabei eine 28 Jahre alte Zuschauerin erfasst. Die Argentinierin erlag später ihren Verletzungen. Es war der 57. Todesfall seit der ersten Austragung 1978. Schultis und Leardi hatten vom Tod der Frau erst später am Abend bei der Ankunft im Biwak erfahren und waren danach aus der Rallye ausgestiegen. Bei dem Unfall waren außerdem noch vier Zuschauer verletzt worden.

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