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Rallye Dakar: Steigt Coma bei der Rallye aus?

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Rallye Dakar  

Steigt Coma bei der Rallye aus?

10.02.2010, 07:06 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Marc Coma auf seiner KTM während der 8. Etappe (Foto: Reuters)Marc Coma auf seiner KTM während der 8. Etappe (Foto: Reuters) Er liegt im Clinch mit der Rennleitung und nach einer sechsstündigen Zeitstrafe im Gesamtklassement aussichtslos zurück. Trotzdem trat Titelverteidiger Marc Coma zur 8. Etappe an, bei der er zeitweise in Führung lag und am Ende Platz zwei belegte.

Doch ob der KTM-Pilot die Rallye zu Ende fährt, ist fraglich. Alles hängt wohl davon ab, ob seinem Protest stattgeben wird, den der Spanier gegen die knallharte Zeitstrafe eingelegt hat. Doch dies schein fast aussichtslos: Die Kommissäre sind überzeugt, dass Coma auf der siebten Etappe einen illegalen Reifenwechsel durchgeführt hat.

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TV Bilder liefern offenbar den Beweis

Mehrere Piloten hatten die Rennleitung darauf hingewiesen, dass Coma auf dem neutralisierten Abschnitt der siebten Wertungsprüfung (zwischen Kilometer 177 und 227) ein neues Rad montiert haben soll. Das widerspräche dem Reglement, das vorschreibt, dass Hilfsleistungen unter Teilnehmern nur auf gewerteten Abschnitten zulässig sind. Die Rennkommissare studierten daraufhin unter anderem TV-Bilder von "France Télévision" und kamen zu dem Schluss, dass Coma regelwidrig gehandelt hat.

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Google macht es möglich

Motorrad-Rennleiter Marc Ducrocq bemerkte, dass Coma hinter einem Haus angehalten habe, aber "dank Google haben wir Bilder, die genau zeigen, wo und wie lang er angehalten hat. Dazu kommen die hochaufgelösten Bilder des Reifens. Diese Bilder zeigen klar, dass der Reifen keine 200 Kilometer hinter sich hatte."

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Coma jetzt auf Platz 24

Coma, Dakar-Sieger 2006 und 2009, hatte sich auf der siebten Etappe wieder bis auf den zweiten Platz hinter Gesamtleader Cyril Despres zurückgearbeitet. Durch die Strafe fällt er zurück auf den 24. Rang. Neuer Zweiter ist Helder Rodrigues, er hat aber schon 1:20:08 Stunden Rückstand auf Despres.

Coma: "Das ist ungerecht"

Coma selbst ist über seine Strafe mehr als sauer: "Ich glaube, dass das ungerecht ist. Es war überhaupt nicht möglich zu beweisen, dass ich ein Rad gewechselt habe", sagte er "Radio Cooperativa".

Bereits zweite Zeitstrafe

Coma hatte gleich zu Anfang 22 Strafminuten kassiert, weil er auf der ersten Etappe in einem Dorf zu schnell unterwegs war. An den folgenden Tagen hatte er Motorproblemen und Ärger mit dem Hinterrad, bevor er sich am Freitag nach vorne arbeitete.

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