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Rallye Dakar: Sven Quandt glaubt noch an Podestplatz für X-raid

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Rallye Dakar  

Quandt: "Es ist noch alles möglich"

10.02.2010, 07:06 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Sven Quandt ist mit der bisherigen Leistung seines X-raid-Teams bei der Rallye Dakar zufrieden (Foto: imago)Sven Quandt ist mit der bisherigen Leistung seines X-raid-Teams bei der Rallye Dakar zufrieden (Foto: imago) Die Fachwelt staunte nicht schlecht, als X-raid im vergangenen Sommer mit Stephane Peterhansel und Juan Roma zwei spektakuläre Neuzugänge verkündete. Entsprechend selbstbewusst reiste das hessische Team aus Trebur zur Rallye Dakar. Doch für Roma kam nach einem Unfall das frühzeitige Aus und Peterhansel fehlen nach einem Kardanwellenbruch mehr als zwei Stunden auf die Spitze.

Der Traum vom Gesamtsieg ist für X-raid geplatzt, das Podium aber noch in Reichweite: Peterhansel liegt nach acht Etappen auf den vierten Platz, Guerlain Chicherit ist Fünfter. Im Interview erzählt Teamchef Sven Quandt über die Taktik der kommenden Tage, seine beiden neuen Piloten und ihren Einfluss auf das Team. Zudem ist er starker Befürworter für den Verbleib der Rallye Dakar in Südamerika.

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Die erste Woche der Rallye Dakar ist vorbei. Wie fällt Ihre Bilanz aus?

Abgesehen von dem Problem, das wir bei Stéphane hatten, lief es eigentlich gut. Wenn die Kardanwelle bricht, ist halt auch ein bisschen Pech dabei. Ich bin trotzdem zufrieden und nachdem das Ergebnis gestern sehr gut war, sind wir in einer guten Ausgangsposition. Platz vier und fünf - das ist alles noch ganz okay. Natürlich wären wir lieber in den Top drei - das ist keine Frage. Aber die Position im Moment ist schon ganz okay."

Im Überblick Dakar-Sieger Autos
Im Überblick Dakar-Sieger Motorräder
Im Überblick Dakar-Sieger Trucks

Wie geht es die nächsten Tage weiter? Wird voll auf Angriff gefahren?

Wir werden noch auf gute Resultate fahren, bis wir merken, dass nichts mehr geht. Wir haben ja noch zwei Autos vorne, die ganz gut mitmischen können und dann wollen wir mal sehen, wo wir am Ende stehen. Die Dakar hat erst Halbzeit und es ist noch alles möglich. Es kann ja auch mal bei anderen Leuten etwas passieren und nicht immer nur bei uns. Darauf müssen wir hoffen hoffen und wollen dann die Situation ausnutzen."

Die Dakar ist nun zum zweiten Mal in Südamerika. Wie sieht in diesem Bereich Ihre Bilanz aus?

"Ich bin über den Umzug nach Südamerika sehr glücklich. Ich gehöre auch zu den Befürwortern, die Dakar hier zu belassen. Die Kosten sind günstiger, was viele Leute nicht wissen. Zum Zweiten sind hier mehr Zuschauer und wesentlich mehr Begeisterung. Das sollte man nicht vergessen und deswegen bin ich dafür, sie zumindest noch für ein Jahr hier zu belassen.

Es gab auch Gerüchte, dass die Dakar nach Südafrika oder China ausweicht. Was sagen Sie dazu?

Mosambik und alles andere gab es schon an Gerüchten. Das ist aber nicht ganz einfach. Für China ist es die falsche Jahreszeit. Die Dakar muss in der südlichen Hemisphäre oder in der Nähe des Äquators fahren und nicht in der nördlichen, weil sonst das Wetter zu kalt und zu schlecht ist. Mit Regen oder Schnee macht die Dakar keinen Sinn."

Hat sich durch die Verpflichtung von Stéphane Peterhansel und Nani Roma etwas an der Außenwirkung geändert?

Viele haben sich gewundert, dass die beiden zu uns gekommen sind. Sie haben einfach auch die Herausforderung gesucht, mit einem Auto zu arbeiten, das noch nicht ganz vorne fährt. Ansonsten hat sich an der Außenwirkung nicht viel geändert, außer, dass wir jetzt mehr französische und spanische Presse haben."

Wie sieht es innerhalb des Teams aus?

"Eine schwierige Frage. Es hat sich schon etwas getan, schon alleine durch die Begeisterung für die Fahrer."

Woher kommt die Motivation, jedes Jahr als Teamchef wieder bei der Dakar am Start zu stehen?

Weil wir die Dakar gewinnen wollen. Die Möglichkeiten waren dieses Jahr sehr gut, aber die Rallye ist ja noch nicht zu Ende. Ich habe selbst die Cross-Country-Meisterschaft gewonnen und was war das nächste Ziel? Das war die Dakar zu gewinnen - mit einem Auto, das sie noch nicht gewonnen hat. Da hat sich der BMW angeboten."

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