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Carlos Sainz gewinnt Rallye Dakar

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Rallye Dakar  

"El Matador" setzt sich die Dakar-Krone auf

10.02.2010, 07:07 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Carlos Sainz triumphiert bei der Rallye Dakar. (Foto: imago)Carlos Sainz triumphiert bei der Rallye Dakar. (Foto: imago) Zweimal hatte sich Carlos Sainz schon den Titel des Rallye-Weltmeisters gesichert, nun hat "El Matador" zum ersten Mal die berühmt-berüchtigte Rallye Dakar in Südamerika gewonnen.

Der 47-jährige Spanier und sein Beifahrer Lucas Cruz ließen sich im VW Touareg auf der 14. und letzten Etappe über 206 nicht allzu schwierige Wertungskilometer von Santa Rosa nach Buenos Aires die Führung nicht mehr abjagen.

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Größter Wunsch wir erfüllt

"Ich bin überaus glücklich. Es war eine gigantische, harte Rallye. Ich musste mich bis zum Schluss konzentrieren. Wir hatten keine großen Probleme und ich machte auch keine Fahrfehler, daher habe ich verdient gewonnen", sagte Sainz. "Als ich in der Rallye-Weltmeisterschaft aufhörte, hatte ich den Wunsch, auch die Dakar zu gewinnen. Dieser Wunsch hat sich nun erfüllt."


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Voller Erfolg für VW

Volkswagen gelang bei der 32. Auflage der Dakar, gleichzeitig der zweiten Veranstaltung in Südamerika, ein Erfolg auf der ganzen Linie. Nach dem Doppelsieg im Vorjahr demütigte der Wolfsburger Automobilkonzern die Rivalen diesmal sogar mit einem dreifachen Triumph. Sainz, Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Katar/Berlin) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) belegten nach insgesamt 9030 Kilometern die Ränge eins bis drei. "Mit dem Dreifachsieg ist Volkswagen etwas Historisches gelungen", sagte Volkswagen-Motorsport-Direktor Kris Nissen.

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Peterhansel abgeschlagen auf dem vierten Rang

Der Herausforderer vom hessischen X-Raid-Team konnte wegen diverser technischer Mängel den Wolfsburger Triumph nicht verhindern, zu groß war am Ende der Rückstand von 2:17:21 Stunden des Franzosen Stéphane Peterhansel im BMW X3. Der sechsfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle (Köln) erreichte nach etlichen Problemen am Honda-Buggy den 16. Platz (Rückstand: 19:26;37 Stunden). Nur noch die Hälfte der an Neujahr gestarteten 362 Teams erreichte den Start- und Zielort Buenos Aires.

Al-Attiyah/Gottschalk mit letztem Tagessieg

Den letzten Tagessieg sicherten sich Al-Attiyah/Gottschalk. Das Duo lag 36,3 Sekunden vor Sainz. Dritte wurden Guerlain Chicherit/Tina Thörner (Frankreich/Schweden) vor Peterhansel/Jean-Paul Cottret (Frankreich/beide BMW X3).

Dramatischer Unfall kostete 2009 den Sieg

Im vergangenen Jahr war Sainz noch der große Pechvogel gewesen. Schon damals fuhr er lange auf Siegkurs, bis er in Führung liegend mit seinem damaligen Beifahrer Michel Perin in eine im Roadbook nicht vermerkte Schlucht stürzte. Sainz war damals unverletzt geblieben, Perin hatte einen Schulterbruch erlitten.

Despres: "Dieser Sieg ist ganz besonders"

Cyril Despres freut sich über seinen dritten Sieg bei der Dakar. (Foto: Reuters)Cyril Despres freut sich über seinen dritten Sieg bei der Dakar. (Foto: Reuters) Den Gesamtsieg bei den Motorrädern sicherte sich zum dritten Mal nach 2005 und 2007 der Franzose Cyril Despres. Der KTM-Pilot lag im Ziel 1:02:52 Stunden vor dem Norweger Pal Anders Ullevalseter (KTM). "Jeder Sieg ist schön, aber dieser ganz besonders. Ein Arbeitssieg, ein Sieg der Erfahrung, der Sieg eines unglaublichen Teams", zitiert "dakar.com" Despres. Dritter wurde mit einem Rückstand von 1:09:48 Stunden der Chilene Francisco Lopez Contardo (Aprilia). Die 14. und letzte Etappe gewann der Portugiese Ruben Faria (KTM).

Rückkehr nach Afrika?

Möglicherweise kehrt die Rallye Dakar 2011 wieder nach Afrika zurück. Eine Entscheidung darüber soll Ende des Monats fallen. Das kündigte Rallye-Direktor Etienne Lavigne an. Laut Lavigne habe der Dakar-Veranstalter ASO zwei Konzepte: "Eines für Südamerika sowie eines für Nordafrika mit Tunesien, Libyen und Ägypten. Nach der Zieleinfahrt werden wir analysieren und danach Ende Januar entscheiden, wo wir 2011 fahren." Die Rallye hatte Afrika den Rücken gekehrt, nachdem die 30. Auflage 2008 wegen Terrordrohungen kurz vor dem Start komplett abgesagt worden war.

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