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MotoGP: Protest gegen späte Startzeit in Katar

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Motorrad - MotoGP  

Stoner: "Und peng, da liegt man unten"

23.03.2010, 09:58 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

MotoGP: Protest gegen späte Startzeit in Katar. Stoner (li.) analysiert mit einem Ingenieur seine Rundenzeiten bei den Tests in Katar (Foto: imago)

Stoner (li.) analysiert mit einem Ingenieur seine Rundenzeiten bei den Tests in Katar (Foto: imago)

In der MotoGP wächst der Widerstand gegen die Startzeit um 23 Uhr beim Saisonauftakt in Katar am 11. April. Der Grund: Bei den Tests, die extra in die späten Abendstunden verlegt wurden, rutschten die Fahrer auf dem Losail International Circuit reihenweise aus, darunter so prominente Piloten wie Casey Stoner, Colin Edwards oder Nicky Hayden. "Es ist schwierig, um diese Zeit die Reifen auf Temperatur zu bringen. Zudem dringt Feuchtigkeit aus der Asphaltoberfläche. Man ahnt nichts und peng - da liegt man schon unten", sagte Ducati-Pilot Stoner gegenüber der "Gazzetta dello Sport".

In der Wüste kann es nachts sehr kalt werden. Das hat auch Einfluss auf das Fahrverhalten der Grand-Prix-Motorräder. Dass man den Rennstart trotzdem von vornherein auf 23 Uhr gelegt hat, regt den Australier auf, "weil viele von uns dort schon in den vergangenen Jahren gestürzt sind."

Rossi nimmt Verantwortliche in die Pflicht

Weltmeister und Superstar Valentino Rossi wünscht sich daher, dass sich Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta und Sicherheitschef Franco Uncini der Sache möglichst bald annehmen. Denn wenn man erst kurz vor dem Rennen darüber Rede, könne man "nichts mehr unternehmen", so Rossi.

Rossi: Leute wollen noch ausgehen

Rossi nennt auch noch einen weiteren Grund, warum es schlecht sei, so spät zu starten. "Bis 23 Uhr zu warten, ist nicht besonders intelligent. Es ist besser, früher zu starten", so der Weltmeister. "Ich denke, dass die Leute (in Mitteleuropa; Anm. d. Red.) froh wären, das Rennen um 20 Uhr zu sehen, sodass sie danach ausgehen können, wenn sie das wollen."

Capirossi: "Fernsehen ist wichtig, aber wir auch"

Dem kann Routinier Loris Capirossi, schon seit Jahren im MotoGP-Zirkus dabei, nur zustimmen. Man brauche einen so späten Rennstart gar nicht, um möglichst spektakuläre Fernsehbilder in alle Welt zu senden. "Sie wollen nachts fahren? Okay, es ist schon um 18 Uhr dunkel. Wir können als um 20 Uhr oder auch um 22 Uhr fahren", so der Suzuki-Pilot. "Das Fernsehen ist wichtig, aber wir zählen auch."

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