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Motorrad-WM: Valentino Rossi jubelt über Sieg in Katar

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Motorrad-WM  

Rossi: "Dieser Sieg ist Gold wert"

12.04.2010, 10:03 Uhr | motorsport-total, t-online.de, Motorsport-Total.com, t-online.de

Motorrad-WM: Valentino Rossi jubelt über Sieg in Katar. Gewohntes Bild: Superstar Valentino Rossi triumphiert auf dem Podest (Foto: AP)

Gewohntes Bild: Superstar Valentino Rossi triumphiert auf dem Podest (Foto: AP) (Quelle: imago)

Für Yamaha hätte es besser nicht kommen können. Der große Favorit Casey Stoner setzte sich im Rennen von Katar selbst außer Gefecht, somit war der Weg für Valentino Rossi frei. Der Italiener wehrte sich erfolgreich gegen Angriffe von Andrea Dovizioso (Honda) und Nicky Hayden (Ducati) und siegte in der Nacht von Doha. Teamkollege Jorge Lorenzo machte mit einem Kraftakt in den letzten Runden sogar einen Yamaha-Doppelsieg perfekt (Die Ergebnisse im Überblick finden sie hier).

Mangelnder Speed bei Rossi

"Mein Start war gut, ich hatte dann aber mangelnden Speed", sagte Rossi, der Stoner zu Beginn nicht lange Paroli bieten konnte. "Als ich an Pedrosa vorbeikam, war Stoner schon ein Stückchen weg. Aber dann ist er abgeflogen. Eigentlich dachte ich, es würde danach einfacher werden, aber ich konnte Dovizioso kaum hinter mir halten. Er war wirklich stark", so das Lob an den Landsmann, der Dritter wurde.

Konkurrenten deutlich schneller

An der Spitze ging es richtig zur Sache. Erst in der Schlussphase des Rennens spielte Rossi seine ganze Routine aus und setze sich von seinen Verfolgern ab, obwohl er das "langsamste" Bike hatte. Auf der langen Start- und Zielgeraden kam der neunmalige Weltmeister mit seiner Yamaha "nur" auf einen Topwert von 313 km/h, während Dovizioso, Hayden und Co. mit ihren Maschinen zeitweise über 320 km/h erreichten. "Diese 25 Punkte sind Gold wert. Vor allem auf dieser Strecke, die unserem Motorrad nicht sonderlich gut liegt. Wir haben in den Trainings clever gearbeitet und das ist nun der verdiente Lohn", sagte der Superstar, dem in der Auslaufrunde noch der Sprit ausging. "Es war lustig, auf einem Motorroller in die Boxengasse zurück zu kommen."

Lorenzo: "Ich musste einfach Vollgas geben"

Freuen konnte sich auch Rossis Teamkollege Jorge Lorenzo, der sich mit einer fulminanten Aufholjagd und gewagten Überholmanövern noch auf Platz zwei schob. "Ich habe den Kopf abgestellt und das Herz walten lassen", beschrieb Lorenzo seine kämpferische Fahrt. "Ich wollte mich phasenweise zurücknehmen, aber irgendwann war zu viel Adrenalin da. Ich musste einfach Vollgas geben." Die Leistung des Spaniers ist um so beachtlicher, weil er noch mit einer Verletzung aus der Saisonvorbereitung zu kämpfen hat und deshalb nicht hundertprozentig fit war.

Kampfansage an die Konkurrenz

Er sei körperlich "an der Grenze" gewesen, berichtete Lorenzo, der nun schon den Blick auf das nächste Rennen in 14 Tagen in Japan mit Kampfansage an seine Konkurrenten richtet. "In Motegi habe ich im vergangenen Jahr gewonnen..."

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