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Motorrad-WM: Cortese von Defekt gebremst

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Motorrad-WM  

Bitterer Moment: Cortese von Defekt gebremst

02.05.2010, 18:28 Uhr | dpa, dpa

Motorrad-WM: Cortese von Defekt gebremst.

Sandro Cortese

Selters statt Siegersekt: Sandro Cortese hat beim zweiten Motorrad-WM-Lauf der Saison im spanischen Jerez einen ganz bitteren Moment seiner Karriere erlebt. Der Berkheimer hatte dank eines famosen Rennens seinen ersten Grand-Prix-Sieg vor Augen, als ein Defekt an seiner Derbi das Unterfangen stoppte. Cortese musste den Erfolg im 125-Kubikzentimeter-Rennen dem Spanier Pol Espargaro überlassen und sich mit Platz elf begnügen. Stefan Bradl kam im Rennen der Moto2 lediglich auf Platz 14. Auch hier feierte in Toni Elias ein Spanier einen Heimsieg. Den kompletten Erfolg der Iberer machte in der Königsklasse MotoGP Jorge Lorenzo perfekt. Der Yamaha-Pilot setzte sich dank einer fulminanten Schlussrunde vor seinem Landsmann Daniel Pedrosa und seinem Teamkollegen Valentino Rossi durch.

Befestigung hinter dem Federbein bricht

Cortese fuhr wie schon zum Auftakt in Doha ein überaus beherztes Rennen. Nach einem verhaltenen Start arbeitete er sich bis auf Rang drei nach vorn und hatte realistische Chancen auf seinen ersten Podestplatz in dieser Saison. Doch dann spielte seine Derbi nicht mehr mit. "Eine Befestigung hinter dem Federbein ist gebrochen, so dass ich praktisch ohne Federbein gefahren bin", beschrieb Cortese das Malheur neun Runden vor dem Zielstrich.

Cortese: "Solche Chancen hat man nicht jeden Tag"

"Ich war locker dabei, bin reifenschonend gefahren und hatte das Gefühl, viel schneller zu sein als die ersten drei. Solche Chancen auf einen Sieg hat man nicht jeden Tag", sagte Cortese tieftraurig, war im gleichen Moment aber auch stolz, durchgehalten zu haben. "Ich wollte ins Ziel kommen und den einen oder anderen Punkt retten. Vielleicht kommt es zum Saisonende auf jeden Zähler an."

Jonas Folger fällt aus

Erleichterung herrschte bei Marcel Schrötter, der als Zwölfter seine ersten WM-Punkte einfuhr. "Vor dem Rennen sah es noch nicht so aus, als ob ich hier in die Punkte fahren würde. Das ganze Wochenende lief eher schlecht. Ich hatte aber einen recht guten Start und konnte schnell aufholen. Letztlich bin ich ganz zufrieden", sagte der Honda-Pilot. Sein Kumpel Jonas Folger war dagegen sauer. Er war auf Top-Ten-Kurs, als ihn ein Ausfall ereilte.

Bradl: "Ich habe ständig gepusht"

Auch Bradl haderte mit seinem Motorrad. "Ich konnte den Speed der anderen nicht mitgehen, hatte aber vor allem auch große Schwierigkeiten mit dem Grip in der Schräglage. Wir haben noch zu wenig Erfahrungen mit der Maschine über eine Renndistanz, das hat sich negativ bemerkbar gemacht", sagte der Bayer, der volles Risiko ging. "Ich habe ständig gepusht, war technisch am Limit und habe ständig riskiert, über das Vorderrad wegzurutschen. Das ärgert mich, denn ich weiß, dass ich zu mehr imstande bin", betonte Bradl.

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