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Rallye-WM: Jari-Matti Latvala siegt bei Rallye Neuseeland

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Rallye Neuseeland  

Latvala ist der lachende Dritte

10.05.2010, 12:46 Uhr | dpa, dpa

Rallye-WM: Jari-Matti Latvala siegt bei Rallye Neuseeland. Latvala in seinem Ford Focus bei der Rallye Neuseeland (Foto: imago)

Latvala in seinem Ford Focus bei der Rallye Neuseeland (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der Finne Jari-Matti Latvala hat in einem dramatischen Endspurt den fünften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Neuseeland gewonnen. Im Ford Focus holte der 25-Jährige seinen dritten Gesamtsieg. Praktisch auf den letzten Metern verwies Latvala den zuvor mit 6,2 Sekunden führenden Franzosen Sébastien Ogier, der sich kurz vor dem Ziel im Citroën C4 drehte, um 2,4 Sekunden auf den zweiten Platz. Rekordweltmeister Sébastien Loeb verspielte ebenfalls seine Chance auf seinen vierten Saisonsieg.

Der Franzose holte nach einem Unfall seines norwegischen Citroën-Kollegen Petter Solberg noch den dritten Platz (Rückstand: 15,2 Sekunden). In der WM-Tabelle führt der 57-fache Rekordsieger nach fünf von 13 Läufen unangefochten mit 108 Punkten und mit 36 Zählern vor dem neuen Zweiten Latvala.

Historischer Sieg für Ford

Der erste Neuseeland-Erfolg von Latvala ist für Ford ein historischer Sieg. Es war der 75. Gesamtsieg der "Blauen", die damit in der seit 1974 geführten Hersteller-Siegerliste an Lancia (74 Erfolge) vorbeizogen. In der WM-Wertung schloss der nun erfolgreichste Hersteller bis auf fünf Punkte zu dem mit 156 Zählern führenden Titelverteidiger Citroën auf.

Latvala: "Beständigkeit zahlt sich aus"

"Das ist mein größter Sieg", sagte Latvala nach der Zielankunft in Auckland. "Ich kann es fast nicht glauben, dass ich in der Weltmeisterschaft nun Zweiter bin. Ich habe zwar keine Prüfung gewonnen, dafür aber die Rallye. Beständigkeit zahlt sich eben aus."

Citroen im Pech

Das Neuseeland-Finale wurde für Citroën und für den Sieg verwöhnten Loeb zu einem Drama. Mit einem Vorsprung von 5,3 Sekunden auf Loeb war Ogier in den Schlussspurt gestartet. Nach einem Dreher von Ogier auf der ersten der vier Finalentscheidungen übernahm Landsmann Loeb die Führung. Auf der zweiten Prüfung am Sonntag verspielte er dann seine Chance auf seinen 58. Sieg, als er mit seinem Citroën von der Schotterpiste rutschte und fast 50 Sekunden verlor.

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