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DTM: Mercedes in der Lausitz mit Jubiläums-Pole

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Motorsport - DTM  

Di Resta sorgt für Jubiläum

07.06.2010, 12:44 Uhr | dpa, dpa

DTM: Mercedes in der Lausitz mit Jubiläums-Pole. Spitzenmann: Paul di Resta beschert Mercedes die 100. Pole Positon. (Foto: imago)

Spitzenmann: Paul di Resta beschert Mercedes die 100. Pole Positon. (Foto: imago)

Mit zwei Wagen in der ersten Startreihe hat Mercedes sich eine glänzende Ausgangsposition für den dritten Saisonlauf der DTM verschafft. Mit der dritten Qualifying-Bestzeit seiner Karriere bescherte der Schotte Paul di Resta den Stuttgartern auf dem EuroSpeedway Lausitz zugleich ihre 100. Pole Position in der Rennserie. Von Startplatz zwei geht sein in der Gesamtwertung führender Markenrivale Bruno Spengler aus Kanada in das Rennen. Der zweimalige Champion Mattias Ekström (Schweden) steht vor Jamie Green (Großbritannien/Mercedes) als bester Audi-Pilot auf Position drei.



"Super - das war unsere 100. Pole in der DTM. Drei Sterne unter den ersten vier - großartig", lobte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug nach di Restas Tagesbestzeit von 1:18,772 Minuten.

Starke Vorstellung von Coulthard

Die Plätze fünf bis sieben von Mike Rockenfeller, Titelverteidiger Timo Scheider und dem Franzosen Alexandre Prémat konnten den Konkurrenten Audi dagegen über den fehlenden Platz an vorderster Front hinweg trösten. Haug durfte sich zudem über eine starke Vorstellung von Ex-Formel-1-Pilot David Coulthard freuen. In seinem erst dritten DTM-Rennen fuhr der Schotte auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs auf Platz acht. "Es wäre super, wenn ich morgen die ersten Punkte holen könnte", sagte der 39 Jahre alte Brite.

Schumacher "weit, weit weg"

Einmal mehr eiskalt erwischt wurde bei Asphalttemperaturen von über 40 Grad Celsius hingegen Coulthards früherer Formel-1-Kollege Ralf Schumacher, der nur auf Startplatz 17 landete. "Aus irgendeinem Grund - ich kann noch nicht mal sagen, warum - bin ich wieder weit, weit weg", sagte der 34 Jahre alte Mercedes-Pilot nach seinem frühen Aus im ersten der vier Qualifikations-Abschnitte ratlos. "Das ist schade fürs Team, weil das Auto sicher mehr kann. Aber irgendwie kann ich es im Moment nicht umsetzen." Schwer enttäuscht war auch Gary Paffett. Der Vorjahressieger des Lausitz-Rennens kam nur auf Rang neun.

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