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Rallye-WM: Der Finne Latvala gewinnt das Heimspiel

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Rallye-WM in Finnland  

Latvala freut sich über seinen ersten Heimsieg

21.08.2010, 15:41 Uhr | dpa, dpa

Rallye-WM: Der Finne Latvala gewinnt das Heimspiel. Das finnische Siegerauto: ein Ford Focus, pilotiert von Jari-Matti Latvala. (Foto: AP)

Das finnische Siegerauto: ein Ford Focus, pilotiert von Jari-Matti Latvala. (Foto: AP) (Quelle: AP/dpa)

Jari-Matti Latvala hat erstmals sein Rallye-Heimspiel gewonnen. Der Finne sicherte sich den Sieg beim WM-Lauf über 19 Schotterprüfungen im Ford Focus vor dem Franzosen Sebastien Ogier im Citroën C4. Dessen Landsmann Sébastien Loeb wurde in Jyväskylä ebenfalls in einem Citroën beim achten WM-Lauf Dritter und behauptete damit die Gesamtführung (166 Punkte). Zweiter ist Ogier mit 118 Punkten, vor Latvala (105).

Aus dem Häuschen war aber vor allem Gewinner Latvala. "Mein Traum war es schon immer, hier zu gewinnen. Jetzt hat er sich erfüllt", sagte der 25-Jährige. "Um diesen Sieg musste ich allerdings bis ins Ziel hart kämpfen, weil Sebastien Ogier bis zum Schluss stark attackierte." Mit 25 Jahren ist Latvala der jüngste Sieger der 1000-Seen-Rallye seit Aufnahme des Rennens in den WM-Kalender vor 37 Jahren. Latvala war schon 2008 in Schweden als jüngster Sieger eines WM-Laufes in die Annalen des Sports eingegangen.

Hirvonen zerstört seinen Ford Focus

Leer ging dagegen nicht nur sein Ford-Teampartner und Vizechampion Mikko Hirvonen aus, der im vergangenen Jahr das finnische WM-Heimspiel noch gewonnen hatte. Nach einem Unfall am Tag vor seinem 30. Geburtstag war er diesmal nur noch Zuschauer. Hirvonen und sein Beifahrer Jarmo Lehtinen waren mit ihrem Ford Focus von der Strecke abgekommen und hatten sich mehrfach überschlagen. Beide überstanden den heftig aussehenden Ausflug unverletzt. Auch der ehemalige Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen schaffte es nicht in die Punkteränge.

Räikkönen verpasst eine deutlich bessere Platzierung

Dabei war er sogar als Achter ins Tagesziel gekommen. Am Schlusstag verspielte der "Iceman" aber alle Chancen auf eine Platzierung unter den besten Zehn. Räikkönen geriet mit seinem C4 neben der Schotterpiste ins Unterholz. Er verlor mehr als 15 Minuten. Am Ende schlug Platz 25 zu Buche.

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