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Mercedes feiert Doppelsieg bei DTM-Rennen in Zandvoort

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DTM  

Mercedes dominiert: Paffett gewinnt vor di Resta

04.09.2010, 15:56 Uhr | sid, sid

Mercedes feiert Doppelsieg bei DTM-Rennen in Zandvoort. Sieg in Zandvoort: Gary Paffett im Mercedes (Foto: imago)

Sieg in Zandvoort: Gary Paffett im Mercedes (Foto: imago) (Quelle: imago)

Mercedes hat auch die Audi-Hochburg Zandvoort erobert: Die beiden Briten Gary Paffett und Paul di Resta haben für die Stuttgarter beim 6. Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) den vierten Doppelsieg der Saison eingefahren, den ihnen Titelverteidiger Timo Scheider quasi auf dem Silbertablett serviert hatte.

Scheider hatte wie zuletzt auf dem Nürburgring Audi-Teamkollege Mattias Ekström von der Pole Position den Start völlig verpatzt und damit schon alle Chancen auf den Sieg eingebüßt. "Das war klar mein Fehler", meinte Scheider.

Spengler verpasst historische Chance

Mit einer starken Aufholjagd kämpfte er sich aber zumindest noch bis auf Rang drei nach vorne und landete sogar noch vor Ekström, der damit einen vielleicht wichtigen Punkt in der Gesamtwertung einbüßte. Dort liegt weiterhin Mercedes-Pilot Bruno Spengler an der Spitze, obwohl der Kanadier als Siebter sein bislang schlechtestes Resultat in dieser Saison verbuchte.

Spengler, der die Chance verpasste, als erster Fahrer der DTM-Geschichte in den ersten sechs Rennen einer Saison immer aufs Podium zu fahren, hat mit 44 Punkten noch neun Zähler Vorsprung vor Paffett, der zum dritten Mal nach 2005 und 2009 auf dem Dünenkurs triumphierte. Dazwischen hatte es allerdings drei Audi-Siege gegeben.

Paffett: "Diese Strecke liegt mir enorm"

Für Paffett war es insgesamt schon der 15. Sieg in der DTM und Nummer zwei in diesem Jahr. "Diese Strecke liegt mir enorm. Sie ist extrem, aber macht riesig Spaß", sagte Paffett, der sich bereit für den Titelkampf fühlt. Spengler sah sein Resultat als "nicht dramatisch" an. "Es war heute schwer, eine perfekte Strategie zu finden, denn es waren einfach zu viele Audi um micht herum. Das haben die gut hinbekommen", sagte Spengler.

Scheider, der wohl der schnellste Mann auf der Strecke war, entschuldigte sich bei seinem Team und nahm den verpatzten Start "auf meine Kappe". "Ich habe schon gelitten", gab Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich zu: "Es tut schon weh, wenn man sieht, welches Tempo Timo dann im Rennen hatte." Selbst Ullrichs Mercedes-Kollege Norbert Haug räumte ein, dass es bei einem besseren Start von Scheider hätte "eng werden können".

Haug: "Sie waren eine Klasse für sich"

Ohne den direkten Druck des Meisters hatten Paffett und di Resta aber leichtes Spiel. "Sie waren eine Klasse für sich", sagte Haug, der sich über den fünften Mercedes-Sieg im sechsten Rennen freute.

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