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Rallye-Szene verneigt sich vor Sebastien Loeb

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Rallye-Szene verneigt sich vor Sebastien Loeb

04.10.2010, 14:38 Uhr | sid, sid

Rallye-Szene verneigt sich vor Sebastien Loeb. Eine Klasse für sich: Der siebenmalige Rallye-Champion Sebastien Loeb (Foto: imago)

Eine Klasse für sich: Der siebenmalige Rallye-Champion Sebastien Loeb (Foto: imago)

Sebastien Loeb hatte Tränen in den Augen, als ihn seine Freunde nach der Zieldurchfahrt in die Arme schlossen und ausgelassen feierten. Gerade hatte der Rallye-König in seiner Heimatstadt Haguenau vor über 40.000 Zuschauern den siebten WM-Titel buchstäblich nach Hause gefahren, ein schöneres Szenario hätte sich kein Drehbuch-Schreiber ausdenken können.

"Es ist das Größte, den Titel hier in Frankreich zu gewinnen", sagte der 36-Jährige nach dem vielleicht emotionalsten Triumph seiner Karriere. Schon auf den letzten 4,2 Kilometern hatte Loeb mit seinen Gefühlen zu kämpfen: "Ich konnte auf der Prüfung nicht schnell fahren. Ich habe es am Start versucht und mir dann gesagt: Komm', fahr einfach nur durch."

Loeb ist der Schumi des Rallye-Sports

Seit 2004 ist der Elsässer ununterbrochen Weltmeister, er beherrscht die Rallye-Welt wie einst Michael Schumacher den Formel-1-Zirkus. Und Loeb ist auf der Jagd nach immer neuen Bestmarken noch lange nicht am Ende. Mit dem 60. Sieg seiner Rallye-Karriere, die 1999 auf Korsika begann, hat Loeb einen weiteren Meilenstein erreicht und einmal mehr unterstrichen, warum er zu den erfolgreichsten Piloten der Motorsport-Geschichte gehört.

Der Citroen-Pilot beherrschte auch bei der Frankreich-Rallye mit seinem C4 die Konkurrenz nach Belieben "Er ist einmalig, er macht niemals einen Fehler", sagte Ex-Weltmeister Petter Solberg nach Loebs neuerlicher Triumphfahrt. Den Gegnern bleibt nichts anderes übrig, als die Klasse des Ausnahmekönners anzuerkennen und sich vor dem 36-Jährigen zu verneigen. Schon vor zwei Jahren hatte sich Loeb zum alleinigen Rekordweltmeister aufgeschwungen, als er durch den fünften Titelgewinn die finnischen Rallye-Ikonen Juha Kankkunen und Tommi Mäkinen hinter sich ließ. Mit jedem weiteren Erfolg strickt Loeb an seiner eigenen Legende.

Schaulaufen in Spanien und England

An der Seite seines Co-Piloten Daniel Elena - bei allen sieben Titeln als Beifahrer dabei - war der alte und neue Weltmeister in Frankreich mehr als eine halbe Minute schneller als sein spanischer Teamkollege Dani Sordo, der sich an Loebs großem Tag auch über einen Titel freuen durfte. Zum sechsten Mal ging der Herstellertitel an das Citroen-Werksteam. "Alles war perfekt. So wie 2004 in Korsika, als wir auch gleichzeitig beide Titel gewonnen haben", sagte Loeb. Zwei WM-Läufe stehen in dieser Saison noch auf dem Programm: In Spanien (22. bis 24. Oktober) und Großbritannien (11. bis 14. November) ist für den Rallye-König fern der Heimat Schaulaufen angesagt.

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