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Di Resta übernimmt DTM-Führung

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Di Resta übernimmt DTM-Führung

18.10.2010, 11:33 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Di Resta übernimmt DTM-Führung. Paul di Resta hat auf dem Hockenheimring die Nase vorn. Damit ist der Schotte der aussichtsreichste Titelkandidat. (Foto: imago)

Paul di Resta hat auf dem Hockenheimring die Nase vorn. Damit ist der Schotte der aussichtsreichste Titelkandidat. (Foto: imago)

Paul di Resta triumphiert am Hockenheimring. Der britische Mercedes-Pilot hat damit die Führung in der Gesamtwertung des Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) übernommen. Es war di Restas dritter Erfolg in Serie. Der Schotte setzte sich vor dem Audi-Duo Timo Scheider und Mike Rockenfeller durch.

Dank einer sensationellen Aufholjagd und einer glänzenden Boxenstrategie feierte di Resta seinen dritten Sieg in Serie beim Deutschen Tourenwagen Masters. "Das Auto war unschlagbar, unglaublich", jubelte di Resta nach seinem Coup beim Deutschland-Finale, räumte aber auch ein: "Das war ein überraschender Sieg."

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Dreikampf um den Titel

Bei zwei noch ausstehenden DTM-Läufen kann die Titelentscheidung nun nur noch zwischen dem Mercedes-Trio di Resta, Bruno Spengler und Gary Paffett fallen, der allerdings nur Außenseiterchancen hat. "Das tut sehr gut", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hochzufrieden. Die drei zurückliegenden Jahre hatte immer Audi den Meister gestellt.

Audi seit fünf Monaten ohne Sieg

Der zweimalige Meister Timo Scheider konnte sich mit seinem zweiten Platz ein wenig über den vorzeitigen Titelverlust hinwegtrösten. Der Audi-Pilot verwies seinen Markenkollegen Mike Rockenfeller in einem Vorjahresmodell auf den dritten Rang. "Es hat einfach ein bisschen was gefehlt. Paul hatte das stärkere Auto und war der stärkere Fahrer", erkannte Scheider die Überlegenheit des Stern-Konkurrenten an. Audi warten nun seit fünf Monaten auf einen Erfolg.

Safety-Car-Phase nach Massencrash

Scheider diktierte auf der auf 3,736 Kilometer verkürzte Grand-Prix-Strecke lange das Geschehen. Der von der Pole Position gestartete Rennfahrer ließ sich auch durch die frühe Safety-Car-Phase nach einer Massenkarambolage nicht aus dem Konzept bringen. Nach dem Neustart konnte sich Scheider gleich wieder von Rockenfeller absetzen.

Di Resta mit guter Taktik

Der als Fünfter gestartete di Resta fuhr dem Audi-Duo lange hinterher. Aber mit zunehmender Renndauer verstärkte der Schotte seinen Druck immer mehr. Nicht zuletzt dank eines extrem späten zweiten Boxenstopps konnte er vor Scheider auf die Strecke zurückkehren. Obwohl der Audi-Rivale wild attackierte, konnte sich di Resta behaupten und seinen Vorsprung sogar ausbauen. Nach 47 Runden gewann er in 1:07:27,578 Stunden letztendlich überlegen mit 10,532 Sekunden Vorsprung vor Scheider.

Schumacher, Coulthard und Winkelhock in Crash involviert

Das Deutschland-Finale begann äußerst turbulent: Ausgerechnet Spitzenreiter Spengler löste schon in der ersten Runde mit einem zu spät eingeleiteten Bremsmanöver in der neuen Rechtskurve einen Massencrash mit anschließender Safety-Car-Phase aus. Zu den prominenten Unfallopfern gehörte das Mercedes-Duo Ralf Schumacher und David Coulthard sowie Markus Winkelhock im Audi. Für drei weitere Piloten war das Rennen ebenfalls gelaufen. Ex-Champion Mattias Ekström aus Schweden musste seinen A4 als Spätfolge des Crashs nach sieben Runden mit einem Reifenschaden abstellen. Er hatte zuvor als letzter Audi-Vertreter noch minimalste Titelchancen gehabt.

Spengler: "Ich bin sehr enttäuscht"

Bei Mercedes herrschte nach dem siebten Sieg in Serie ausgelassener Jubel und der Schampus floss in Strömen. Nur Spengler zog frustriert eine Schnute. Der Kanadier musste im Titelrennen einen schweren Rückschlag verkraften. Er schied wegen eines Aufhängungsproblems in der 23. Runde aus. "Das ist sehr schade. Ich bin sehr enttäuscht", sagte Spengler nach seinem ersten "Nuller" in dieser Saison. "Das ist Pech."

Spengler büßte durch seinen Ausfall auch die Führung in der Gesamtwertung ein. Di Resta führt vor den beiden ausstehenden Rennen in Italien und China mit 63 Punkten vor Spengler (60). Paffett, der in Hockenheim Vierter wurde, weist als Gesamtdritter mit 50 Zählern einen relativ großen Rückstand auf. "Das wird eine enge Kiste. Es gibt noch 20 Punkte", sagte di Resta, der auf ein Formel-1-Cockpit für 2011 hofft.

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