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DTM-Pilot Alexandre Prémat übersteht Horrorcrash mit Prellungen

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Prémat trägt nur Prellungen davon

01.11.2010, 15:43 Uhr | dpa, dpa

DTM-Pilot Alexandre Prémat übersteht Horrorcrash mit Prellungen. Alexandre Prémat hat bei seinem schweren Unfall Prellungen am Körper davongetragen. (Foto: imago)

Alexandre Prémat hat bei seinem schweren Unfall Prellungen am Körper davongetragen. (Foto: imago)

Audi-Pilot Alexandre Prémat hat seinen schweren Unfall beim 10. Lauf zum Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in Italien weitgehend unbeschadet überstanden. Der Franzose zog sich trotz mehrfachen Überschlagens nur starke Prellungen am Körper und eine Gehirnerschütterung zu, wie ein Audi-Sprecher mitteilte. Er trage eine Halskrause. "Ich habe in Adria meinen zweiten Geburtstag gefeiert", sagte Prémat nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus (Der Horrorcrash in Bildern).

Dass der Franzose noch lebt, hat er nicht nur einem Schutzengel zu verdanken, sondern in erster Linie wohl dem stabilen Sicherheitskäfig seines Audi. "Wir legen beim Reglement größten Wert darauf, die maximalen Sicherheitselemente eines Rennwagens im DTM-Auto zu vereinigen", sagte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. Beim Anblick des Unfalls stockte ihm der Atem: "Das sah schrecklich aus. Ich war heilfroh war, als ich später mit Alexandre sprechen konnte und sicher war, dass ihm nichts Schlimmes passiert ist." In der Tat: Kaum jemand hätte es bei den Unfallbildern für möglich gehalten, dass sich Prémat selbstständig aus dem total zerstörten Phoenix-Audi A4 befreien kann.

Die Fahrgastzelle hält

Zur Sicherheit wurde Prémat anschließend in Adria ins Krankenhaus gebracht und eingehend untersucht. Es grenzt an ein Wunder, dass der 28-Jährige das Hospital nur mit einer Halskrause wieder verlassen konnte. Nach einem Einschlag in die Leitplanke war Auto meterhoch in der Luft aufgestiegen, hatte sich danach mehrfach überschlagen und war schließlich an der Streckenbegrenzung förmlich zerschellt. Der Audi wurde völlig auseinandergerissen, nur die Fahrgastzelle war noch intakt.

Bild.de 
DTM: Horror-Unfall

Trotz mehrfachen Überschlags bleibt der Franzose Alexandre Premat unverletzt. zum Video

Sicherheitskonzept der DTM greift

Der fürchterlich aussehende Abflug machte deutlich, dass das Sicherheitskonzept der DTM dem der Formel 1 in nichts nachsteht. Die Außenhaut der Boliden besteht aus hochfester, aber extrem leichter Kohlefaser - dem Allzweck-Werkstoff im professionellen Automobilsport. Sicherheitsstrukturen wie ein Formel-1-ähnliches Monocoque und Crash-Boxen aus Carbon sorgen neben dem obligatorischen Sicherheitskäfig, einem speziellen, schwer entflammbarem Rennsitz, Sechs-Punkt-Gurten und dem HANS-System (Kopf- und Nackenschutz) für einen absolut sicheren Arbeitsplatz der Piloten.

Strenge Richtlinien beim Bau der Boliden

Das Cockpit, die Sicherheitszelle und die Überrollvorrichtung müssen so gestaltet sein, dass der Fahrer aus seiner normalen Sitzposition heraus das Fahrzeug innerhalb von sieben Sekunden durch die Fahrertür und innerhalb von neun Sekunden durch die Beifahrertür verlassen kann. "Die Tatsache, dass die heutigen Autos diese Kohlefaser-Sitzkisten haben, ist von uns initiiert worden", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug im Rückblick auf die stetige Entwicklung des Reglements. Von den rund 800.000 Euro, die ein DTM-Auto kostet, entfällt rund ein Drittel auf die Sicherheitsausstattung.

Viel Arbeit für Prémats Team

Prémat war auch am letzten schweren Unfall in der DTM beteiligt, als er 2007 in Hockenheim in den Abt-Audi A4 des quer über die Strecken schleudernden Markenkollegen Tom Kristensen gerast war. Damals hatten die Ärzte beim Franzosen den Riss eines Lendenwirbels diagnostiziert. Für Prémat, der von der Rennleitung als Unfallverursacher entlarvt, aber lediglich verwarnt wurde, muss nun in Windeseile ein völlig neues Auto aufgebaut werden. Dafür hat das Audi-Werksteam bis zum 11. November Zeit. Denn einen Tag später werden die Boliden per Flugfracht nach Shanghai geschickt, wo am 28. November erstmals das Saisonfinale der DTM über die Bühne geht.

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