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De Villiers fiebert der Rallye Dakar entgegen

22.12.2010, 10:44 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com, t-online.de

De Villiers fiebert der Rallye Dakar entgegen. De Villiers hat großen Respekt vor den "weißen Dünen". (Foto: Volkswagen)

De Villiers hat großen Respekt vor den "weißen Dünen". (Foto: Volkswagen)

Hitze, Staub, Überquerung der Anden und vor allem schwer zu fahrende Dünen: Die kommende Rallye Dakar hat es wieder einmal in sich. Giniel de Villiers, 2009 mit Beifahrer Dirk von Zitzewitz erster "Diesel"-Gewinner der Rallye, fiebert dem Wüstenspektakel entgegen. Mit der zehnten Etappe verbindet er besondere Erinnerungen.

Mit 176 Kilometern Länge mag die zehnte Prüfung von Copiapó in Chile nach Chilecito in Argentinien nicht allzu lang erscheinen. Doch nach der Andenüberquerung in östlicher Richtung steht den Teilnehmern ein wahres Dünenmeer um Fiambalá bevor. De Villiers fuhr auf dieser schwierigen Etappe im Januar 2009 einen entscheidenden Vorsprung auf dem Weg zum Sieg heraus.

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Lob an von Zitzewitz

"Natürlich erinnere ich mich noch bestens an diese Prüfung", sagt der Südafrikaner. "Die Strecke fuhren wir damals auf der zwölften Etappe von Fiambalá nach La Rioja. Die Prüfung war schwierig, aber es lief gut für uns. Mein Beifahrer Dirk von Zitzewitz hat kurz vor dem Ziel viel Zeit für uns gutgemacht, weil er am schnellsten den Weg fand, während andere noch suchten."

"Auf dieser Strecke ist die Entscheidung über den Sieg der Rallye Dakar 2009 gefallen. Wir kamen fast 17 Minuten vor dem nächsten Verfolger ins Tagesziel. Es war ein großartiges Gefühl", sagt de Villiers. Als besondere Herausforderung gelten die sogenannten "weißen Dünen". "Die größte Schwierigkeit ist, dass sie so unglaublich weich sind", erklärt der Volkswagen Werkspilot.

Körperliche Fitness sehr wichtig

Dies liege an den extrem hohen Temperaturen in diesem Wüstenabschnitt. "Manchmal ist es schwierig, überhaupt einen Dünenkamm zu erreichen, so locker ist der Sand. Man muss sich sehr genau überlegen, wo man eine Düne überqueren will. Zudem ist die gesamte Prüfung technisch anspruchsvoll, weshalb das Durchschnittstempo niedrig ausfällt", sagt de Villiers.

Doch nicht nur der Volkswagen Race Touareg 3 muss unter solchen Bedingungen sein Bestes geben. "Das Wichtigste ist, physisch fit zu sein", betont de Villiers. "Ich betreibe viel Sport vor dem Rennen. Wenn man körperlich in guter Verfassung ist, fällt es auch mental viel leichter. Zum Glück kann ich vor der Rallye zu Hause in Südafrika trainieren, wo ähnliche Temperaturen herrschen wie bei der Rallye Dakar. Das ist wirklich wichtig."

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