Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Motorsport > Rallye Dakar >

Carlos Sainz über Dakar 2011: "Wir wissen kaum, was uns erwartet"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rallye Dakar  

Sainz freut sich auf die Herausforderung Dakar 2011

23.12.2010, 10:42 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Carlos Sainz über Dakar 2011: "Wir wissen kaum, was uns erwartet". Freut sich auf die Dakar: Carlos Sainz (Foto: imago)

Freut sich auf die Dakar: Carlos Sainz (Foto: imago) (Quelle: imago)

Carlos Sainz und sein Navigator Lucas Cruz haben bei der anstehenden Rallye Dakar nur eines im Sinn: den Sieg. Seit Cruz in der Saison 2009 Beifahrer seines spanischen Landsmannes wurde, ist das Duo bei vier Rallyes in Folge ungeschlagen - den Sieg bei der Rallye Dakar 2010 eingeschlossen.

Sainz freut sich auf das Rennen in Südamerika. "Die Vielfältigkeit des Geländes im Vergleich zu den Prüfungen früher in Afrika beeindruckt mich am meisten", bekennt der Madrilene.

Machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel, und mit etwas Glück stauben Sie einen original Rennanzug von Carlos Sainz ab. Hier geht's zum Gewinnspiel!

"Wir wissen bislang kaum, was uns erwartet"

Die Dakar 2011 wird für ihn besonders spannend. "Wir wissen bislang kaum, was uns erwartet. Der Veranstalter hat erst wenige Details bekanntgegeben. Wenn ich nach meiner Karriere in der Rallye-Weltmeisterschaft eine wichtige Lektion bei Wüstenrallyes gelernt habe, dann diese: Man muss den Anforderungen jedes einzelnen Tages mit höchstem Respekt begegnen und grundsätzlich bescheiden bleiben."

Sainz hat zwei Weltmeisterschaftstitel im klassischen Sprint-Rallyesport gewonnen, wechselte 2005 mit Volkswagen in den Marathon-Rallyesport, gewann 2007 den FIA Marathon-Rallye-Weltcup und hat bislang sechs Einzelsiege gefeiert.

"Man muss den Sand jeden Tag genau wahrnehmen und lesen"

"Sicher werden die Dünen-Etappen in der Atacama-Wüste und in den Ausläufern der Kordilleren wieder eine ganz besondere Herausforderung", so der Titelverteidiger. "Der Sand war im Marathon-Rallyesport die größte Umstellung für mich, denn zuvor bin ich zehntausende Kilometer auf Schotter gefahren. Manchmal fährt man auf turmhohe Dünen zu, wie etwa rund um Copiapó. Man muss den Sand an jedem einzelnen Tag genau wahrnehmen und lesen, und man muss den Dünen mit Respekt begegnen. Außerdem benötigt jeder Fahrer einfach auch ein bisschen Glück."

Sogar Nasser Al-Attiyah und Stéphane Peterhansel, zwei absolute Dakar-Spezialisten, hatten sich 2010 festgefahren. "Fährt man ein Stückchen weiter rechts oder links einer Linie, kann man Glück, aber ebenso auch Pech haben. Keiner weiß, wie es hinter einer Düne aussieht. Deshalb habe ich in unserem Cockpit den Satz geprägt: Man kann nicht durch den Sand hindurchsehen", sagte Sainz. "Zwei plus zwei ergibt in der Wüste einfach nicht zwangsläufig vier!"

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal