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Rallye Dakar: Al-Attiyah hat Gesamtsieg fest im Visier

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Al-Attiyah will in den Dünen zuschlagen

30.12.2010, 10:06 Uhr | t-online.de, Volkswagen, Motorsport-Total.com, t-online.de

Rallye Dakar: Al-Attiyah hat Gesamtsieg fest im Visier. Die Dakar kann kommen: Nasser Al-Attyiah (Foto: Volkswagen)

Die Dakar kann kommen: Nasser Al-Attyiah (Foto: Volkswagen)

Bei der Rallye Dakar 2010 musste er sich noch seinem VW-Teamkollegen Carlos Sainz ganz knapp geschlagen geben. Nun will Nasser Al-Attiyah die Ravanche. Die Chancen für den Mann aus Katar stehen dabei nicht schlecht, gilt der 40-Jährige doch beim kommenden Wüstenspektakel in Argentinien und Chile als der Topfavorit auf den Gesamtsieg. "Er ist sicher momentan der schnellste Fahrer", sagt sein Co-Pilot Timo Gottschalk.

Doch Schnelligkeit allein reicht nicht, um bei der zweiwöchigen Hatz über Steine und Dünen am Ende ganz vorne zu sein. Das weiß auch Al-Attiyah, der im neunten Teilstück eine Schlüsseletappe sieht. "Nach allem, was man so hört, wird die Schleife um Copiapó in Chile eine der härtesten Etappen der gesamten Rallye – mit viel, viel weichem Sand", sagt er. "Gerade die Dünenquerungen sollen besonders schwierig zu bewältigen sein. Hier rechne ich mir einiges aus. Denn in den vergangenen Jahren habe ich mir eine eigene Technik angeeignet, die Dünen anzufahren. Wie die genau aussieht, soll aber mein Betriebsgeheimnis bleiben."

Die Dünen müssen gelesen werden

In der Tat erleben die Wüsten- und Dünenexperten auf der neunten Etappe der Dakar mit Start und Ziel in der Bergbau-Stadt Copiapó einen Tag ganz nach ihrem Geschmack. Zwar weist die Wertungsprüfung gerade einmal 235 Kilometer auf Zeit aus, die haben es angesichts mächtiger Dünen aus braunrotem bis anthrazitfarbenem Sand mit tiefen Tälern in sich. Fahrfehler können hier zu enormen Zeitrückständen führen. Wichtigste Disziplin: das sogenannte Lesen der Dünen.

"Ausgeruhte Mechaniker ein Erfolgsfaktor"

Während sich die Fahrer und Beifahrer also auf eine physische Tortur in der Atacama-Wüste einstellen müssen, erleben die Mechaniker den einzigen Tag, an dem sie selbst keine Service-Route zu absolvieren haben. "Es ist wichtig, dass die Jungs einmal zur Ruhe kommen", so Al-Attiyah. "Sie sind bei einer Rallye wie der Dakar enorm wichtig. Frisch ausgeruhte Mechaniker zu haben, ist ein Erfolgsfaktor."

Vier Tage allein in der Wüste

Um sich auf die Rallye Dakar vorzubereiten, pflegt Nasser Al-Attiyah alljährlich ein besonderes Ritual. Unmittelbar vor der zweiwöchigen Härteprüfung verbringt er einige Tage allein in der Wüste von Katar. "Das hilft mir, mich zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen", so Al-Attiyah. "In diesem Jahr habe ich zur mentalen Vorbereitung vier Tage in der Wüste verbracht. Ganz klar: Ich bin bereit, die Rallye Dakar kann kommen."

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