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Rallye Dakar: VW gegen BMW - wer hat die Nase vorne?

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VW gegen BMW - wer hat die Nase am Ende vorne?

29.12.2010, 15:13 Uhr | dpa, dpa

Rallye Dakar: VW gegen BMW - wer hat die Nase vorne? . Volkswagen und die BMWs vom X-raid-Team werden sich einen harten Kampf um den Sieg liefern. Fotos: (VW / X-raid)

Volkswagen und die BMWs vom X-raid-Team werden sich einen harten Kampf um den Sieg liefern. Fotos: (VW / X-raid)

Volkswagen will den Hattrick bei der Rallye Dakar, doch ein Team aus Hessen könnte die Wolfsburger bei der schwersten Rallye der Welt ausbremsen. Vier Race Touareg gegen sechs BMW X3 und einen Mini vom X-raid-Team aus Trebur, Titelverteidiger Carlos Sainz gegen Rekordgewinner Stéphane Peterhansel: Für Spannung und Nervenkitzel ist bei der dritten Südamerika-Auflage gesorgt.

"In diesem Jahr wissen wir bislang kaum, was uns erwartet, denn der Veranstalter hat erst wenige Details bekanntgegeben“, sagte der spanische Ex-Rallye-Weltmeister Sainz, der vor einem Jahr mit dem knappsten Vorsprung in der Dakar-Historie gewann.

Von Zitzewitz will erneuten Sieg

Sainz' Konkurrenz kommt erneut aus Deutschland. Beifahrer Dirk von Zitzewitz will mit Steuermann Giniel de Villiers (Südafrika) den Sieg bei der ersten Tour durch Südamerika 2009 wiederholen. Für den Berliner Timo Gottschalk an der Seite von Pilot Nasser Al-Attiyah (Katar) wäre es hingegen der erste Erfolg überhaupt bei der Dakar, die nun wieder durch Argentinien und Chile führt. 2008 war die einstige Paris-Dakar wegen einer Terrorwarnung kurz vor dem Start abgesagt worden. Danach zog der Tross von Afrika nach Südamerika um und erreicht nun Rekordzahlen. 430 Teams haben gemeldet, das sind 20 Prozent mehr als 2010.

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Über eine Million Zuschauer in Buenos Aires

Die Veranstalter haben diesmal eine besonders spektakuläre Strecke versprochen, die über 9618 Kilometer mit Start und Ziel Buenos Aires führt. 13 Etappen sind zu absolvieren, am 1. Januar werden erneut über eine Million Zuschauer zum Auftakt in der argentinischen Metropole erwartet. Über die Anden und durch die unbarmherzige Atacama-Wüste geht es letztlich wieder zurück nach Buenos Aires. Am 15. Januar steht der Gesamtsieger dann fest.

Für VW zählt nur der Sieg

Geht es nach VW-Motorsportdirektor Kris Nissen, sitzt das siegreiche Gespann auf jeden Fall in einem Wagen der Wolfsburger, die durch de Villiers/Zitzewitz den ersten Diesel-Triumph bei der Rallye eingefahren hatten. "Für 2011 ist das Ziel klar definiert: Volkswagen hat sich vorgenommen, die Trophäe zum dritten Mal in Folge nach Wolfsburg zu holen", betonte Nissen.

Peterhansel lauert im BMW

Herausforderer Nummer eins ist Peterhansel. Der Franzose triumphierte bei dem Offroad-Klassiker sechsmal auf dem Motorrad und dreimal im Auto. Im vergangenen Jahr belegte er den vierten Gesamtrang hinter der VW-Flotte, die erstmals einen Dreifacherfolg schaffte. Der deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle will im Buggy mit seinem Beifahrer Thomas Schünemann vom HS RallyeTeam bei der 33. Auflage der Rallye möglichst weit vorne landen.

Navigationskünste sind gefragt

Mehr denn je wird es beim Kampf um Sekunden auf die Navigationskünste der Co-Piloten ankommen. "Es wird schwieriger, aber auch interessanter", sagte von Zitzewitz über eine Regeländerung, die das Auffinden der Wegpunkte für die Teams noch kniffliger macht. "Ich persönlich freue mich über diese neue Aufgabe."

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