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Rallye Dakar: Zitzewitz wird im Auto schlecht

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Zitzewitz: Probleme mit der Geschwindigkeit

31.12.2010, 10:09 Uhr | dpa, dpa

Rallye Dakar: Zitzewitz wird im Auto schlecht. Der Touareg von Beifahrer Dirk von Zitzewitz. (Foto: imago)

Der Touareg von Beifahrer Dirk von Zitzewitz. (Foto: imago)

Die Motoren laufen langsam heiß, das Rennfieber steigt vor der härtesten Rallye der Welt. "Es kann los gehen!!!", schrieb der deutsche Beifahrer Dirk von Zitzewitz auf seiner Homepage nach den ersten Einstimmungskilometern im VW Race Touareg mit Pilot Giniel de Villiers.

Allerdings sei ihr Wagen so gut unterwegs gewesen, "dass ich etwas Probleme hatte, mich an den Speed zu gewöhnen. Mir ist mal wieder übel geworden", so Zitzewitz, der 2009 mit seinem südafrikanischen Steuermann die erste Dakar auf südamerikanischem Boden gewonnen hatte.

Technischer Check steht noch aus

Mittlerweile dürfen die Teilnehmer, die aus Europa zum Start nach Buenos Aires gereist sind, ihre Vehikel wieder in Empfang nehmen. Autos, Motorräder oder Trucks - sie alle waren von Le Havre auf dem Wasserweg in die argentinische Hauptstadt verschifft worden. Seit ihrer Ankunft wurde die Lieferung im sogenannten Parc fermé streng bewacht. Das X-Raid-Team aus dem hessischen Trebur, das der VW-Flotte den Hattrick vermiesen will, zählte nach Angaben des Veranstalters mit zu den ersten, die ihre Fahrzeuge abholte.

Bevor an Neujahr mit dem Prolog von Buenos Aires nach Victoria die 33. Auflage der berüchtigtsten Rallye beginnt, erfolgt an Silvester der technische Check der Autos, Dokumente und Lizenzen. Zudem bekommen die Teams genauere Informationen zur dritten Tour durch Argentinien und Chile. Am 15. Januar endet die letzte Etappe nach weit über 9000 Kilometern wieder in der argentinischen Hauptstadt.

"Wer nicht schnell genug ist, leidet"

Für die Beifahrer - wie Timo Gottschalk aus Berlin - wird damit der Schlaf kürzer, die Nächte werden lang. Jeweils vor einer Prüfung erhalten die Navigatoren das sogenannte Roadbook. "Wenn wir die Längen und Durchschnittsgeschwindigkeiten kennen, können wir genauer herausfinden, was für eine Sorte Terrain uns erwartet", erklärte Lucas Cruz, Beifahrer von Carlos Sainz. Das spanische Duo hatte zu Jahresbeginn die Dakar 2010 gewonnen.

Um bestens auf die Auflage 2011 vorbereitet zu sein, absolvieren die Teams vor dem Start einen ausgiebigen Funktionstest. "Schließlich sind die Fahrzeuge für die Rallye komplett neu aufgebaut worden und bei aller Präzision kann dennoch ein Fehler passieren, eine Schraube lose bleiben oder ein Stecker offen", sagte Zitzewitz über mögliche Tücken. An die Fahrten in den 310-PS-Boliden müssen sich aber selbst hartgesottene und siegerfahrene Co-Piloten offenbar immer wieder neu gewöhnen. "Wenn man gleich ins Rennen geht und sich noch nicht wieder an das Feeling im Auto gewöhnt hat, dann ist man nicht schnell genug und leidet - puh!", schreibt Zitzewitz.

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