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Rallye Dakar: 23 Fahrzeuge nicht zugelassen

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Böse Überraschung: 23 Fahrzeuge nicht zugelassen

02.01.2011, 12:44 Uhr | dpa, motorsport-total.com, Motorsport-Total.com, dpa

Rallye Dakar: 23 Fahrzeuge nicht zugelassen. Großer Jubel beim Start der Rallye Dakar in Buenos Aires (Foto: dpa)

Großer Jubel beim Start der Rallye Dakar in Buenos Aires (Foto: dpa)

Auftakt für das härteste Rennen der Welt: In Buenos Aires ist bei der Rallye Dakar der Startschuss gefallen. Zehntausende Zuschauer verabschiedeten die Teams unter großem Jubel am Obelisken an der berühmten Avenida 9 de Julio im Zentrum der argentinischen Hauptstadt. Allerdings gab es für einige Teilnehmer eine böse Überraschung, da die technischen Inspektoren 23 Fahrzeugen die Startgenehmigung verweigerten.

Damit reduziert sich das Teilnehmerfeld von 430 auf 407 Fahrzeuge. 140 Autos, 170 Motorräder, 30 Quads und 67 Lastwagen gehen nun ins Rennen durch Argentinien und Chile. Vor den Teams liegt eine mehr als 9000 Kilometer lange Strecke durch die Pampa, die unbarmherzige Atacama-Wüste und über die Anden in bis zu 4800 Metern Höhe. Ziel ist am 15. Januar wieder Buenos Aires. Auf den ersten 377 Kilometern nach Victoria gab es noch keine Zeitwertung. Richtig Gas geben können die "Dakaristen" am Sonntag auf der ersten Etappe nach Cordoba, wenn die Uhr mitläuft.

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Starke Konkurrenz im VW-Team

Zu den Favoriten auf den Gesamtsieg zählen alle vier Volkswagen-Teams mit ihren neuen Race Touareg 3. "Man kann entspannter an den Start gehen, denn das ganz große Ziel, einmal die Dakar zu gewinnen, haben wir vergangenes Jahr bereits erreicht", sagte Titelverteidiger Carlos Sainz. Seine Markenkollegen Giniel de Villiers, Mark Miller und Nasser Al-Attiyah wollen den Spanier nur zu gern entthronen.

"Man muss erst die Rallye selber schlagen, um sie gewinnen zu können", sagte VW-Motorsportchef Kris Nissen. "Dazu kommen noch extrem starke Gegner wie X-raid-BMW und gut vorbereitete Privatiers wie Robby Gordon im Hummer oder die privat eingesetzten Nissan. Jeder im Volkswagen-Team ist hoch motiviert, alles für den Hattrick zu geben", erklärte der Däne.

Rallye Dakar - Video 
Start der Rallye Dakar

Auftakt für die härteste Rallye der Welt: 407 Fahrer starten in ein neues Dakar-Abenteuer. Video

Gordon will es wissen

Die Konkurrenz der Wolfsburger scharrt bereits mit den Hufen. "Wir treten hier an, um zu gewinnen. Wir haben für diese Rallye hart gearbeitet und viele Anstrengungen unternommen", sagte Robby Gordon, dessen Hummer komplett überarbeitet wurde. "Wir brauchen ein bisschen Glück. Das Auto ist mit Abstand das am besten vorbereitete Fahrzeug, das wir je hatten", so der US-Boy.

Schärfster Rivale von Volkswagen ist allerdings X-raid mit Dakar-Rekordsieger Stephane Peterhansel. Das Team von Sven Quandt schickt neben sechs BMW X3 einen neuen "Monster-MINI" auf die teils enorm harten Teilabschnitte. "Das Handling ist hervorragend und die Leistungsentfaltung des Motors ist überwältigend", lobte Pilot Guerlain Chicherit sein neues Gefährt. Viele Tests konnte der Rennstall in der hektischen Vorbereitungszeit aber nicht absolvieren. Derweil rechnet sich der mehrfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle in seinem Buggy gute Chancen aus.

Casteu in Lauerstellung

Bei den Motorrädern gehen Vorjahressieger Cyril Despres und sein KTM-Markenkollege Marc Coma als Favoriten an den Start. Der Franzose David Casteu will jedoch Druck machen: "Ich bin Weltmeister in der 450er-Klasse! Ich weiß, was die anderen wert sind, und ich weiß, was ich wert bin."

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