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Peterhansel setzt erstes Zeichen

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Peterhansel setzt erstes Zeichen

08.01.2011, 15:58 Uhr | sid,dpa,t-online.de, t-online.de, dpa, sid

Peterhansel setzt erstes Zeichen. Stephane Peterhansel gewinnt die fünfte Etappe der Rallye Dakar. (Foto: Reuters)

Stephane Peterhansel gewinnt die fünfte Etappe der Rallye Dakar. (Foto: Reuters)

Der Rekordsieger der Rallye Dakar schlägt zurück. Stephane Peterhansel setzte sich auf der fünften Etappe gegen die geballte Konkurrenz von VW durch. Der BMW-Pilot aus Frankreich lag nach den 459 Kilometern von Calama nach Iquique/Chile 1:24 Minuten vor Nasser Al-Attiyah aus Katar in seinem VW Touareg. (Gesamtwertung nach der 5. Etappe)

Dritter wurde Vorjahressieger Carlos Sainz in einem weiteren Touareg. Der zweimalige Rallye-Weltmeister aus Spanien, der schon drei Etappen gewonnen hat, behauptete damit auch die Führung in der Gesamtwertung.

VW ist dennoch wieder stark

Neuer Zweiter ist nun Peterhansel mit einem Rückstand von 2:26 Minuten auf Sainz. Der Franzose ist mit neun Siegen der erfolgreichste Dakar-Teilnehmer. Auf den Plätzen vier und fünf lagen mit De Villiers/Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) und Miller/Pitchford (USA/Südafrika) zwei weitere VW-Duos.

Dakar - Video 
Schwerer Motorradsturz

Während Coma nach seinem Sturz weiterfahren kann, muss ein Fran- zose die Dakar beenden. Video

VW hatte zuvor erstmals seit dem werksseitigen Einstieg 2004 die ersten vier Dakar-Etappen gewonnen. Außerdem feierten die Wolfsburger mit dem Race Touareg seit dem ersten Einsatz bei einer Marathon-Rallye zu Saisonbeginn 2004 den 125. Etappensieg.

VW ist zufrieden

Im VW-Lager nahm man die erste Niederlage scheinbar gelassen hin. "Auch wenn wir im Tagesergebnis nicht vorn liegen, sind wir mehr als zufrieden. Alle vier Race Touareg sind sehr gut gelaufen", sagte Sportchef Kris Nissen. Weiterhin würden drei VW-Teams um den Sieg kämpfen, fügte der Däne hinzu: "Das ist ein schönes, spannendes und sportliches Rennen. Wir konzentrieren uns darauf, auch in den nächsten Tagen gute Arbeit abzuliefern. Die Dakar hat heute erst so richtig begonnen."

Schulz übernimmt das Lenkrad von Nowizki

Einen Rückschlag musste der gebürtige Münchner Andreas Schulz, mit zwei Siegen erfolgreichster Deutscher, einstecken. Sein russischer Fahrer Leonid Nowizki verletzte sich am Lenkrad des BMW X3 so schwer, dass er die 423 Kilometer lange Prüfung abbrach und zur ärztlichen Versorgung am zweiten Kontrollpunkt zurückkehrte. Schulz übernahm danach das Lenkrad und steuerte auf Asphaltstraßen das Biwak in Iquique an. Mit einer Zeitstrafe können die beiden die Dakar fortsetzen, sofern die Ärzte Nowizki Grünes Licht geben.

Pain bricht sich das Handgelenk

Bei den Motorrädern verteidigte der Spanier Marc Coma seine am Vortag übernommene Führung vor seinem französischen KTM-Kollegen Cyril Despres. Der Rückstand von Vorjahressieger Despres wuchs aber aufgrund einer zehnminütigen Zeitstrafe vom Vortag wegen Verstoßes gegen die Startbestimmungen auf 10:14 Minuten an.

Die erste große Prüfung in der Atacama-Wüste gewann der Portugiese Paulo Concalves auf seiner BMW G 450 vor dem einheimischen Aprilia-Piloten Francisco Lopez Contardo, der seinen dritten Rang mit einem Rückstand von 18:32 Minuten festigte.

Olivier Pain, der bis zur Prüfungsmitte kurzfristig geführt hatte, stürzte mit seiner Yamaha bei Kilometer 231. Coma und Goncalves stoppten, um dem Franzosen zu helfen. Pain musste dann wegen eines gebrochenen Handgelenks aufgeben und wurde mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Die verlorene Zeit der Helfer wurde im Ziel wieder korrigiert.

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