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Rallye Dakar: Volkswagen dominiert die Dakar - BMW lauert

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Kann Peterhansel Volkswagen noch stoppen?

10.01.2011, 11:48 Uhr | t-online.de, t-online.de

Rallye Dakar: Volkswagen dominiert die Dakar - BMW lauert. Carlos Sainz rast bei der Rallye Dakar dem Sieg entgegen (Foto: Volkswagen)

Carlos Sainz rast bei der Rallye Dakar dem Sieg entgegen (Foto: Volkswagen)

Spannung pur bei der Rallye Dakar 2011: Die Volkswagen-Piloten Carlos Sainz und Nassar Al-Attiyah liefern sich an der Spitze ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, auf Platz drei lauert BMW-Pilot Stephane Peterhansel auf seine Chance. Und auch bei den Motorrädern liegen die beiden Top-Piloten Marc Coma und Cyril Despres zur Habzeit nur wenige Minuten auseinander.

Nach 4600 Kilometern und zuletzt zwei harten Tagen in der Atacama-Wüste ist bei den Fahrern am Ruhetag nun erst einmal Erholung und Wunden lecken angesagt. Zeit also, die erste Dakar-Woche Revue passieren zu lassen.

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Nur Peterhansel kann VW folgen

Titelverteidiger Volkswagen ist auch in diesem Jahr das Maß der Dinge. Vier Race Touaregs rangieren nach sechs Etappen unter den Top-Fünf - das sagt alles. Vor allem Sainz und Al-Attyiah schlagen der Spitze ein ungeheures Tempo an, beide trennen nur rund drei Minuten. Einzig Peterhansel vom privaten X-raid-Team kann im BMW X3 folgen. Die Wüste ist das Terrain des neunmaligen Dakar-Rekordsiegers. Vor allem auf der fünften Etappe mischte der 45-Jährige die VW-Phalanx ordentlich auf, ehe ihn am Folgetag Reifenprobleme zurückwarfen.

Gut 15 Minuten beträgt der Rückstand von Peterhansel auf Sainz. "Das bedeutet gar nicht. Es kann noch so viel passieren. Und warum soll nicht auch Volkswagen mal Probleme bekommen?“, sagt X-raid-Teamchef Sven Quandt. Fakt ist aber: Peterhansel muss auf den kommenden Wüsten-Abschnitten die Wende schaffen. Ansonsten kann er den Dakar-Sieg wohl abhaken.

Dakar - Video 
Schwerer Motorradsturz

Während Coma nach seinem Sturz weiterfahren kann, muss ein Fran- zose die Dakar beenden. Video

Gordon schon raus

Die Koffer packen musste schon Robby Gordon. Der US-Amerikaner wollte in seinem monströsen Hummer wieder eine Show abliefern und auch sportlich überzeugen. Stattdessen verfolgten den 42-Jährigen Pleiten, Pech und Pannen, gepaart mit eigenen Fehlern. Ein gebrochenes Radlager, das nicht zu reparieren war, führte letztlich auf der vierten Etappe zum Aus.

Coma wie durch ein Wunder unverletzt

In der Motorrad-Wertung geht es ebenfalls richtig zur Sache. Wie erbittert um den Sieg gekämpft wird, zeigte Spitzenreiter Marc Coma. Zu Beginn der fünften Etappe stürzte der Spanier mit 120 km/h böse, blieb aber wie durch ein Wunder unverletzt. Allerdings war bei dem Abflug der Kühler an seiner KTM zu Bruch gegangen. Coma musste immer wieder anhalten und diesen provisorisch reparieren, sah schon seinen Erzrivalen Cyril Despres heranrasen.

Trotzdem verteidigte er mit einem Husarenritt die Spitzenposition liegt zur Halbzeit mit rund neun Minuten Vorsprung vorne. "Ich bewundere Marc für seine Leistung", sagte der chilenische Lokalmatador Francisco Lopez Contardo, der als Dritter mit gut 22 Minuten Rückstand kaum noch Chancen hat, in den Zweikampf einzugreifen.

Für Spannung ist gesorgt

Volkswagen gegen BMW, Coma gegen Despres - noch ist völlig offen, wer am Ende über die Dakar-Trophäe jubeln kann. Für Spannung ist weiterhin gesorgt: Drei schwere Wüsten-Etappen, eine erneute Anden-Überquerung und der Schlusssprint durch die argentinische Pampa bis ins Ziel nach Buenos Aires stehen noch auf dem Programm.

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