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Dakar-Gesamtsieg für Gottschalk und Al-Attiyah

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Gottschalk/Al-Attiyah holen Gesamtsieg

17.01.2011, 10:57 Uhr | dpa, dpa

Dakar-Gesamtsieg für Gottschalk und Al-Attiyah. Jubel über den Sieg: Nasser Al-Attiyah, VW-Motorsportchef Nissen und Co-Pilot Gottschalk (v.re.) (Foto: dpa)

Jubel über den Sieg: Nasser Al-Attiyah, VW-Motorsportchef Nissen und Co-Pilot Gottschalk (v.re.) (Foto: dpa)

Als der große Traum vom ersten Dakar-Sieg für Timo Gottschalk und Nasser Al-Attiyah Wirklichkeit geworden war, kletterten sie auf das Dach ihres Touareg und ließen sich mit VW-Motorsportdirektor Kris Nissen feiern. Der Co-Pilot aus Berlin und sein Chauffeur aus Katar bescherten den Wolfsburgern beim Rallye-Klassiker in Argentinien und Chile den dritten Gesamstieg in Serie. Die Motorradwertung gewann zum dritten Mal nach 2006 und 2009 der Spanier Marc Coma vor Vorjahressieger Cyril Despres aus Frankreich. (Spektakuläre Bilder der Dakar gibt's hier).

Auf der letzten Etappe mit 181 Wertungskilometern von Cordoba nach Buenos Aires ließen sich Gottschalk/Al-Attiyah ihren Vorsprung nicht mehr nehmen und schafften nach Platz zwei im Vorjahr diesmal den Sprung ganz nach vorn. Gottschalk ist damit nach Andy Schulz (zuletzt 2003) und VW-Kollege Dirk von Zitzewitz (2009) der dritte deutsche Beifahrer innerhalb von neun Jahren, der den Rallye-Klassiker gewinnt. (Endergebnis der Rallye Dakar 2011)

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Sport 
Al-Attiyah erfüllt den Traum

"Mit 15 habe ich gesagt: Irgendwann gewinne ich dieses Rennen." Jetzt ist er am Ziel. Video

"Für mich ist der Dakar-Sieg ein Traum", sagte Gottschalk. Al-Attiyah hatte schon als 15-Jähriger seinem Vater versprochen, einmal die Dakar zu gewinnen und für den Pokal einen von zwei Plätzen in seinem Trophäenschrank freigehalten. Der zweite ist reserviert für eine Olympische Goldmedaille, die der Weltklasse-Tontaubenschütze 2012 in London bei seiner insgesamt fünften Teilnahme gewinnen will. 2004 in Athen hatte er Platz vier belegt.

Fast 50 Minuten Vorsprung

VW bleibt seit dem Wechsel der Rallye von Afrika nach Südamerika vor zwei Jahren ungeschlagen und feierte wie im Vorjahr einen Dreifachsieg. Die beiden Siegerteams der Jahre 2009 und 2010, der Südafrikaner Giniel de Villiers und von Zitzewitz sowie Carlos Sainz/Lucas Cruz (Spanien) machten auf den Plätzen zwei und drei das reine VW-Podium bei der Siegerzeremonie am Sonntag perfekt. De Villiers/von Zitzewitz hatten nach mehr als 9618 Kilometern und rund 5000 Wertungskilometern einen Rückstand von 49:41 Minuten. Vorjahressieger Sainz, der am Donnerstag durch einen Aufhängungsbruch mehr als eine Stunde und damit alle Siegchancen eingebüßt hatte, lag am Ende 1:20:38 Stunden zurück.

Nissen: "Haben das beste Team der Welt"

Insgesamt zwölf der 13 Tagessiege gingen an die Wolfsburger, nur einmal lag Dakar-Rekordgewinner Stephane Peterhansel (Frankreich) im BMW X3 vorne. "Dass wir dieses Rennen dominiert haben, liegt ganz klar daran, dass wir das beste Team der Welt in diesem Sport haben, der Race Touareg 3 ein gutes Stück besser ist als der Race Touareg 2 und dass alle Fahrer und Beifahrer das ganze Jahr konsequent genutzt haben, sich körperlich und geistig auf dieses Rennen vorzubereiten", sagte Nissen: "Wir haben mit dem ganzen Paket einen guten Schritt nach vorne gemacht, Stephane Peterhansel mit dem BMW hat sich nicht so viel verbessert. Deswegen waren wir dominanter als 2010."

Bestes Ergebnis für Kahle und Schünemann

Der siebenmalige deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle und sein Beifahrer Thomas Schünemann erreichten im SMG-Buggy, dem besten zweiradgetriebenen Auto, mit dem zehnten Platz ihr bestes Ergebnis bei der härtesten Rallye der Welt. Stephan Schott/Holm Schmidt schafften im BMW X3 mit dem 13. Rang ebenfalls ihr bislang bestes Resultat.

Coma jubelt über Sieg

Zum dritten Mal Sieger bei der Dakar: Marc Coma (Foto: dpa)Zum dritten Mal Sieger bei der Dakar: Marc Coma (Foto: dpa)Bei den Motorrad-Piloten trug sich Marc Coma aus Spanien zum dritten Mal nach 2006 und 2009 in die Siegerliste ein. Mit einem Vorsprung von 15:04 Minuten auf seinen in der ersten Hälfte führenden KTM-Kollegen und Vorjahressieger Cyril Despres aus Frankreich beendete der 34-jährige Katalane seine neunte Dakar. Dritter wurde der portugiesische Yamaha-Pilot Helder Rodrigues.

"Dieses Jahr war die Dakar besonders schwer", sagte ein sichtlich erschöpfter Coma. "Dieser Sieg ist die Belohnung für die harte Arbeit des letzten Jahres."

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