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Trevor Bayne gewinnt die Daytona 500

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20-Jähriger lässt die etablierten Fahrer alt aussehen

21.02.2011, 15:09 Uhr | t-online.de, sid, t-online.de, sid

Trevor Bayne gewinnt die Daytona 500. Trevor Bayne gewinnt die Daytona 500. (Foto: Reuters)

Trevor Bayne gewinnt die Daytona 500. (Foto: Reuters)

Trevor Bayne hat amerikanische Motorsport-Geschichte geschrieben. Einen Tag nach seinem 20. Geburtstag gewann er als jüngster Pilot die berühmten Daytona 500 der NASCAR-Serie. Der bisherige Rekordhalter Jeff Gordon war fünfeinhalb Jahre älter bei seinem ersten Sieg. "Diesen Moment werde ich ganz sicher nie vergessen. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl', sagte Bayne. Vom ersten Sieg in Daytona könne man als junger Rennfahrer eigentlich nur träumen. "Das haben andere und sehr viel etabliertere Fahrer als ich in ihrer ganzen Karriere nicht geschafft." (Klicken Sie sich durch die Foto-Show)

Für Bayne war es der erste Sieg im erst zweiten Rennen in der Serie. Sein Debüt hatte er im letzten Jahr in Texas gegeben. Doch wie ein alter Routinier hatte sich Bayne in der an Spannung kaum zu überbietenden 208. und letzten Runde gegen die erfahrene Konkurrenz durchgesetzt und dabei die Stars der NASCAR-Szene alt aussehen lassen. Seine Landsleute und Markenkollegen Carl Edwards und David Gilliland komplettierten den Dreifach-Erfolg von Ford. Der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya belegte Rang sechs.

182.000 Zuschauer sind begeistert

Auch nach der Zieldurchfahrt zeigte Bayne sein Können und zelebrierte auf dem frisch verlegten Asphalt des 2,5-Meilen-Ovals und einer angrenzenden Rasenfläche etliche 360-Grad-Dreher mit seinem Auto. Für die spektakuläre Showeinlage wurde der junge Mann aus Knoxville im US-Bundesstaat Tennesee von den 182.000 Motorsport-Fans frenetisch gefeiert.

Dann blieb Bayne einige Minuten lang ganz still in seinem Cockpit sitzen, um den glücklichen Moment für sich allein zu genießen. Anschließend kletterte er durch das geöffnete Fenster - Türen haben die 850 PS starken und über 330 Stundenkilometer schnellen NASCAR-Boliden nicht - und reckte den ausgestreckten Zeigefinger triumphierend gen Himmel.

Die großen Namen gehen leer aus

Dagegen konnte sich Publikumsliebling Dale Earnhardt junior, dessen legendärer Vater Dale senior fast auf den Tag genau vor zehn Jahren in Daytona Beach tödlich verunglückt war, nur über seine erste Daytona-Pole freuen. Im Rennen wurde der 36 Jahre alte Chevrolet-Pilot ebenso unverschuldet in eine von mehreren Kollisionen verwickelt wie Markenkollege und Titelverteidiger Jimmie Johnson.

Doch an deren Schicksale dachten wohl die wenigsten Zuschauer. Sie waren wieder einmal voll auf ihre Kosten gekommen. 74 Mal wechselte über den Verlauf der 208 Runden die Führung. 22 Fahrer waren zumindest für kurze Zeit vorne.

Erfolg für ein Traditions-Team

Eine besondere Genugtung war der Sieg von Bayne auch für sein Team, das den Gebrüdern Wood gehört. Sie führen den Rennstall in der zweiten Generation. Doch die großen Zeiten liegen hinter dem Team. In den letzten 27 Jahren feierten sie nur fünf Siege in der NASCAR-Serie. Der letzte Sieg in Daytona liegt sogar 35 Jahre zurück. "Ich bin einfach nur froh, dass ich derjenige sein durfte, der für die Jungs den Sieg nach Hause gefahren hat", sagte Bayne.

Sein Boss vergaß bei all der Freude nicht, wem er den Erfolg zu verdanken hat. "Trevor hat ein unglaubliches Verständnis für das Auto. Ich habe schon vor ein paar Tagen einem Freund gesagt, dass Bayne vielleicht die nächste ganz große Nummer sein wird", sagte Eddie Wood.

Nur ausgeliehen

Dabei muss jetzt erst einmal geklärt werden, wie es mit dem Sieger weitergeht. Denn Bayne ist nur von einem anderen Rennstall ausgeliehen. Eigentlich sollte er nur sporadisch für die Wood-Brüder zum Einsatz kommen und ansonsten in einer Unterserie an den Start gehen. Aber da die NASCAR-Leitung auch schon einmal während der Saison das technische Regelement geändert hat, sollte einem dauerhaften Einsatz des 20-Jährigen in der Hauptserie nichts entgegen stehen.

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