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Heinz-Harald Frentzen feiert Comeback

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Frentzen feiert Comeback

16.03.2011, 14:25 Uhr | dpa, dpa

Heinz-Harald Frentzen feiert Comeback. Heinz-Harald Frentzen (2. v. li.) fährt künftig mit Sven Hannawald (3. v. li.) in einem Team. (Foto: dpa)

Heinz-Harald Frentzen (2. v. li.) fährt künftig mit Sven Hannawald (3. v. li.) in einem Team. (Foto: dpa)

Im letzten Jahr hat Michael Schumacher sein Comeback gegeben. Nun kehrt ein weiterer Formel-1-Star aus Deutschland zum Motorsport zurück. Heinz-Harald Frentzen wird in der ADAC GT Masters-Serie an den Start gehen. Und sein Teamkollege ist der ehemalige Olympiasieger und Gewinner der Vierschanzentournee Sven Hannawald.

Der 43 Jährige und der ehemalige Skispringer treten in einem mehr als 500 PS starken Callaway Corvette an. Frentzen, der erst im vorigen Sommer erklärt hatte, nie mehr Rennen fahren zu wollen, hat an diesem Engagement gereizt, "Seiteneinsteiger" Hannawald zu unterstützen. "Ich will Sven bei diesen Herausforderungen helfen. Die Art und Weise, wie er in seiner Karriere mit den Höhen und Tiefen eines Leistungssportlers umgegangen ist, nötigt einfach nur Respekt ab. Nun wollen wir mit viel Ernst viel Spaß haben", sagte er.

Hannawald: "Es ist mir eine absolute Ehre"

Hannawald, der erst 2005 sein erstes Autorennen bestritten hatte, war im vorigen Jahr im GT Masters als Partner des früheren DTM-Piloten Thomas Jäger Zweiter der Amateurwertung geworden. Jetzt freut er sich über den noch prominenteren neuen Kollegen. "Es ist mir eine absolute Ehre, mit ihm in einem Team fahren zu dürfen. Ich kann in jeder Sekunde nur von ihm lernen. Das wird mich enorm weiterbringen", sagte Hannawald bei der Präsentation und Jungfernfahrt im Meilenwerk Region Stuttgart in Böblingen.

Frentzen ist ehemaliger Vize-Weltmeister der Formel 1

Frentzen fuhr in seiner Karriere zwischen 1994 und 2003 insgesamt 157 Rennen in der Formel 1 und feierte dabei drei Siege. Er war 1997 Vize-Weltmeister und 1999 WM-Dritter. Zwischen 2004 und 2006 war "HHF" in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft für Opel und Audi unterwegs, ohne jedoch ein Rennen zu gewinnen. Danach folgten nur noch einzelne Einsätze bei Langstreckenrennen.

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