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Stefan Bradl: "So kann es weitergehen"

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Bradl: "So kann es weitergehen"

24.05.2011, 10:07 Uhr | t-online.de

Stefan Bradl: "So kann es weitergehen". Obenauf: Stefan Bradl kann in dieser Saison vom WM-Titel träumen. (Foto: imago)

Obenauf: Stefan Bradl kann in dieser Saison vom WM-Titel träumen. (Foto: imago)

Von Björn Lücker

Jung, unerschrocken, rasend schnell: Stefan Bradl mischt derzeit die Motorrad-WM auf und schickt sich an, nach Dirk Raudies 1993 endlich wieder einen WM-Titel nach Deutschland zu holen. Zwei Siege feierte der Zahlinger in den vier bislang ausgetragenen Rennen und stand einmal als Dritter auf dem Podium - die Gesamtwertung in der Moto2 führt er souverän an. "Ich bin total happy, wie es läuft. So kann es weitergehen", sagte der 21-Jährige im Gespräch mit t-online.de.

Bradl, der schon als Vierjähriger auf einem Motorrad saß, hatte schon immer das Potenzial, ganz vorne mitzufahren. Doch in dieser Saison scheint der Knoten endlich geplatzt zu sein. Wie selbstbewusst er zu Werke geht, zeigte er beim vergangenen Rennen in Le Mans. Trotz eines abgefahrenen Hinterreifens ohne Grip hielt er die Konkurrenz in den Schlussrunden in Schach und verteidigte mit letzter Kraft den dritten Platz. "Das Podest war unglaublich wichtig. Vor allem, weil in dem Rennen nicht alles gepasst hat."

Durch Erfahrung reifer geworden

Vorbei sind offenbar die Zeiten, in denen Bradl nach einem starken Rennen wieder Stürze folgen ließ und keine Konstanz zeigte. Heute fährt der Youngster aus Bayern richtig abgezockt. Durch die Erfahrung sei er reifer geworden und die ganze Mannschaft - vom Mechaniker bis zum Physiotherapeuten - habe sich nochmals verbessert, lautet Bradls Erklärung. Vor allem fühlt er sich auf seinem neuen Motorrad der Marke Kalex pudelwohl. Mit 140 PS aus 600 Kubikzentimetern Hubraum kann er es so richtig krachen lassen.

Bradl: "Bei dem Drill hatte ich keine Lust mehr"

Es läuft wie am Schnürchen: Bradl auf seiner Kalex (Foto: imago) Es läuft wie am Schnürchen: Bradl auf seiner Kalex (Foto: imago)Das war vor vier Jahren allerdings noch ganz anders, als der damals 17-Jährige seine Karriere nach einem unglücklich verlaufenen Engagement bei einem spanischen Team schon beenden wollte. "Die sind überhaupt nicht auf meine Wünsche eingegangen, stattdessen mit der Peitsche auf mich losgegangen unter dem Motto: 'Es gibt nur den einen Weg. Wenn du das nicht schaffst, bist du der Verlierer.' "Bei diesem Drill hatte ich keine Lust mehr“, sagte Bradl. Doch er hat weitergemacht, weil er schon zu viel Benzin im Blut hatte.

MotoGP das Ziel

2011 könnte nun seine Saison werden. Klar, dass sie starken Leistungen auch Begehrlichkeiten wecken bei den Teams in der MotoGP, der Königsklasse des Motorrad-Rennsports. Bradl bestätigte, dass es Anfragen gäbe und macht auch keinen Hehl daraus, irgendwann einmal in der MotoGP mit dann sagenhaften 240 PS Gas geben zu wollen. Angst vor großen Namen wie Valentino Rossi oder Casey Stoner hat er jedenfalls nicht. "Das ist ein großer Schritt, aber den traue ich mir zu."

Haussegen wird nicht schief hängen

Noch aber will sich Bradl mit dem Thema nicht beschäftigen und sich stattdessen voll auf die Moto2 konzentrieren. Kommen noch einige Siege - und womöglich als Krönung der WM Titel - hinzu, würde Bradl sogar Vater Helmut überholen, der 1991 Vizeweltmeister in der Klasse bis 250 ccm war. Hängt dann der Haussegen bei den Bradls schief? "Ach, überhaupt nicht", lacht Bradl Junior. "Mein Vater freut sich über meine Siege noch mehr als über seine eigenen. Da gibt es überhaupt kein Problem."

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