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Moto2: Stefan Bradl verpasst Heimsieg

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Bradl wieder von Marquez geschlagen

17.07.2011, 13:06 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Moto2: Stefan Bradl verpasst Heimsieg. Stefan Bradl (li.) neben Marc Marquez und Alex de Angelis. (Foto: dpa)

Stefan Bradl (li.) neben Marc Marquez und Alex de Angelis. (Foto: dpa)

Die Serie bleibt bestehen: Seit nunmehr 15 Jahren hat kein Deutscher den Heim-Grand-Prix der Motorrad-WM am Sachsenring mehr gewonnen. Stefan Bradl war zwar nah dran. Am Ende aber musste sich der WM-Spitzenreiter seinem ärgsten Konkurrenten, dem Spanier Marc Marquez, geschlagen geben. Dennoch bedeutete Platz zwei für den Moto2-Piloten ein wichtiger Schritt im Kampf um die WM-Krone. Dritter wurde Alex de Angelis aus San Marino.

Über 100.000 Zuschauer kreischten und jubelten Bradl zu, und der WM-Spitzenreiter selbst ließ seiner Freude und Erleichterung freien Lauf. Nie zuvor musste der 21-Jährige einem derartigen öffentlichen Druck standhalten. Dass nur sein schärfster WM-Widersacher Marquez schneller war, störte Bradl wenig. 47 Punkte Vorsprung im Gesamtklassement sind nach wie vor eine ordentliche Hausnummer.

Bradl: "Was da los ist, ist einfach geil"

"Natürlich wollte ich gewinnen, aber jetzt bin ich froh, dass es vorbei ist", sagte Bradl anschließend. "Es ist ein tolles Gefühl, dass ausgerechnet ich derjenige bin, den die Leute anhimmeln. Was da draußen los ist, ist einfach geil." Schon vor der Auslaufrunde hatte er seine Kalex abgestellt und war zu den Fans gelaufen. "Ich bin eigentlich nicht der Typ dafür", gab er dann zu, doch die Gefühle überwältigten ihn.

Rundenlang hatte er das Rennen angeführt. "Dabei war ich mir nicht sicher, ob ich schnell meinen Rhythmus finden werde", sagte Bradl. Sechs Runden vor Schluss startete Marquez die entscheidende Attacke. "Ich bin am Limit gefahren, es hat nicht mehr gereicht", meinte Bradl und war dennoch glücklich.

Selbst Fotofinish kann 125cm nicht entscheiden

Lange Gesichter gab es dagegen in der 125ccm-Klasse. Die erhofften vorderen Platzierungen der deutschen Starter blieben aus, Jonas Folger und sein Aprilia-Markenkollege Sandro Cortese reihten sich beim Sieg des Spaniers Hector Faubel auf den Plätzen sieben und acht ein. Faubel war zeitgleich mit dem Franzosen Johann Zarco über die Ziellinie gefahren, selbst das Fotofinish konnte keinen Sieger ermitteln. So entschied die schnellste letzte Runde für den Spanier.

"Zufriedensein kann ich nicht so richtig", sagte Folger nach dem Rennen. "Ich wollte schon weiter vorn landen." Ein heftiger Verbremser in der sechsten Runde kostete ihn entscheidende Plätze und Sekunden. "Dann haben wir uns in unserer Gruppe duelliert, das hat auch noch Rückstand gebracht. In der letzten Runde wollte ich Sandro keine Chance mehr lassen, das ist mir gut gelungen", beschrieb er seinen Zweikampf mit Cortese.

Cortese gibt zu: Druck war zu hoch

Dieser konnte am Ende noch zufrieden sein mit seinem achten Platz. "Ich glaube, ich habe aus dem verkorksten Wochenende noch das Beste gemacht", sagte Cortese, nachdem er von Startplatz 15 aus ins Rennen gegangen war. "Nach dem Sturz im Qualifiying war doch sowieso schon alles gelaufen." Auch der Druck habe ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Ich habe wohl zu oft auf die Tabelle gesehen, Punkte gezählt. Das war ein Fehler. Ich muss mich wieder von Rennen zu Rennen konzentrieren. In der WM-Wertung ist nichts verloren. Die Zeit kommt, ich werde wieder um Siege mitfahren", versprach der Aprilia-Pilot.

MotoGP: Pedrosa feiert fünften Sieg am Sachsenring

In der Königsklasse MotoGP wiederholte zum Abschluss des Rennwochenendes Dani Pedrosa seinen Vorjahreserfolg. Der dreimalige Weltmeister siegte vor dem seinem Landsmann Jorge Lorenzo (Yamaha) und seinem Honda-Teamkollegen Casey Stoner durch. Der australische WM-Spitzenreiter hält damit weiter Kurs auf seinen zweiten WM-Titel. Für Pedrosa war es der fünfte Triumph auf dem Traditionskurs. Superstar Valentino Rossi fuhr auch am Sachsenring weit am Podium vorbei. Mit seiner Ducati belegte der neunmalige Weltmeister aus Italien nur den neunten Platz.

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