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MotoGP 2012: Stefan Bradl fährt für das Team Honda LCR

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Nur noch die Unterschrift fehlt

10.11.2011, 17:25 Uhr | sid

MotoGP 2012: Stefan Bradl fährt für das Team Honda LCR. Endlich oben angekommen: Stefan Bradl. (Quelle: imago)

Endlich oben angekommen: Stefan Bradl. (Quelle: imago)

Der frisch gebackene Moto2-Weltmeister Stefan Bradl steigt in die Königsklasse des Motorradsports auf. Im nächsten Jahr wird er in der MotoGP für das Team Honda LCR an den Start gehen. Nach überzeugenden Testfahrten einigte sich der junge Fahrer per Handschlag mit dem Rennstall.

"Wir haben gestern Abend per Handschlag einen Jahresvertrag mit Option besiegelt", bestätigte Vater Helmut Bradl. Der 21-Jährige, der am vergangenen Wochenende erster deutscher Motorrad-Weltmeister seit 1993 wurde, verlässt damit nach vier Jahren sein Kiefer-Racing-Team.

Teamchef ist vom Können beeindruckt

Bradl hatte am Dienstag und Mittwoch in Valencia als Anerkennung und Belohnung für seinen Titel bei Honda die bisherige WM-Maschine des Spaniers Toni Elias getestet. LCR-Teamchef Lucio Cecchinello, der sich nach der Saison von Elias getrennt hatte, war begeistert von Bradls Leistungen. "Es waren zwei positive Testtage mit Stefan. Ich bin von seinem Können und wie er das Motorrad studiert beeindruckt. Er hat uns sehr präzises Feedback gegeben, wenn wir bedenken, dass es seine erste Ausfahrt mit einem MotoGP-Motorrad war", erklärte der Italiener. Bereits im Sommer hatte Bradl mit Cecchinello verhandelt, allerdings waren die Gespräche damals gescheitert.

Zusage eigentlich schon getätigt

Da aber Cecchinellos Top-Kandidat Alvaro Bautista in der Zwischenzeit bei Honda-Gresini unterschrieb und dort den Platz des tödlich verunglückten Marco Simoncelli (Italien) einnimmt, kam Bradl wieder ins Spiel. Dabei hatte der Zahlinger seinen Aufstieg schon ad acta gelegt und mündlich beim Kiefer-Racing-Team für 2012 zugesagt.

Kiefer-Racing-Team wenig begeistert

Teamchef Stefan Kiefer war von der neuen Entwicklung alles andere als begeistert, wie Vater Bradl berichtete. "Im ersten Moment war die Enttäuschung natürlich groß. Aber sie haben immer gesagt, dass sie uns auf dem Weg in die MotoGP keine Steine in den Weg legen", erklärte der WM-Zweite von 1991. Ihm und seinem Sohn sei die Entscheidung nicht leicht gefallen: "Wir wären gerne mit dem gesamten Kiefer-Racing-Team in der MotoGP gefahren." Aber für den Hauptsponsor des Teams war das finanzielle Risiko zu hoch. Mindestens sechs Millionen Euro hätten aufgebracht werden müssen.

Bradl junior ist damit seit Alex Hofmann 2007 der erste Deutsche in der höchsten Motorrad-Kategorie. Seinen nächsten großen Auftritt hat Bradl bereits am Samstag. Dann ist er im ZDF-Sportstudio zu Gast.

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