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    MotoGP: Stefan Bradl wird Siebter in Jerez

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    Bradl überholt Ex-Weltmeister Hayden gleich zweimal

    29.04.2012, 15:06 Uhr | sid, dpa, dapd

    MotoGP: Stefan Bradl wird Siebter in Jerez. Stefan Bradl nimmt eine Kurve auf seiner MotoGP-Honda in Jerez. (Quelle: imago)

    Stefan Bradl nimmt eine Kurve auf seiner MotoGP-Honda in Jerez. (Quelle: imago)

    Der deutsche Motorrad-Star Stefan Bradl hat beim Großen Preis von Spanien in der Königsklasse MotoGP einen ausgezeichneten siebten Platz belegt und im ersten Europarennen der Saison ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Der Klassen-Neuling sorgte in Jerez mit einer starken Vorstellung für die beste Platzierung, die jemals ein deutscher Pilot in der MotoGP erreicht hat. Beim Auftakt in Katar hatte der Moto2-Weltmeister mit seiner Honda bereits als Achter überzeugt.

    Der Sieg beim zweiten WM-Lauf der Königsklasse ging an Weltmeister Casey Stoner. Der Australier gewann mit seiner Honda vor Lokalmatador Jorge Lorenzo, der bei seinem Heimrennen in den vergangenen beiden Jahren triumphiert hatte. Der dritte Platz ging an Stoners Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa.

    Rossi enttäuscht als Neunter

    Der Spanier beschenkte sich beim 100. MotoGP-Start selbst mit einem Podiumsplatz. Superstar Valentino Rossi aus Italien erlebte bei seinem 200. MotoGP-Start eine weitere Enttäuschung. Mit seiner Ducati kam der neunmalige Weltmeister nicht über den neunten Platz hinaus.

    Bradl mit tollem Überholmanöver

    Bradl verteidigte seinen neunten Startplatz erfolgreich, schon auf der zweiten Runde schob sich der 22-Jährige auf Rang sieben vor. Zunächst hielt er Kontakt nach vorn, musste die Spitzengruppe aber schließlich doch ziehen lassen. Im weiteren Rennverlauf gelang es Bradl, den ehemaligen Weltmeister Nicky Hayden zu überholen.

    Anschließend versuchte Bradl noch, an seinem Markenkollegen Alvaro Bautista im Zweikampf um den sechsten Platz vorbeizuziehen - und zog den Kürzeren. In der letzten Runde schlug dann Hayden zurück und überholte Bradl, doch der Bayer fand eine Antwort und fing den Amerikaner kurz vor dem Ziel wieder ein. Bradl sicherte sich damit die nächsten acht WM-Punkte.

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