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Rallye: Weltmeister Loeb gewinnt zum dritten Mal in Neuseeland

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Motorsport - Rallye Neuseeland  

Loeb bleibt auch in Neuseeland das Maß aller Dinge

24.06.2012, 10:08 Uhr | dpa, sid

Rallye: Weltmeister Loeb gewinnt zum dritten Mal in Neuseeland. Sébastien Loeb in seinem Citroën DS3. (Quelle: AP/dpa)

Sébastien Loeb in seinem Citroën DS3. (Quelle: AP/dpa)

Weltmeister Sébastien Loeb hat zum dritten Mal nach 2005 und 2008 bei der Rallye Neuseeland gewonnen. Der 38-jährige Franzose erzielte im Citroën DS3 seinen 72. Gesamtsieg. Nach 22 durch den starken Regen aufgeweichten Schotterprüfungen hatte der achtfache Rekordchampion einen Vorsprung von 29,6 Sekunden auf seinen finnischen Teampartner Mikko Hirvonen. Mit seinem fünften Saisonerfolg baute Loeb nach dem siebten WM-Lauf seine Führung auf 145 Punkte aus. Er hat nun 38 Zähler Vorsprung auf Hirvonen.

"Es war ein großer Kampf mit Mikko, ein langes Wochenende, und ich bin alles andere als perfekt gefahren", sagte Loeb. "Wir haben auf der letzten Wertungsprüfung zu sehr gepusht und dadurch einige Fehler gemacht. Aber das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben." Bei den Marken brillierte der Weltmeister Citroën zum dritten Mal in diesem Jahr mit einem Doppelsieg. In der Hersteller-Wertung erhöhte der Titelverteidiger mit seinem 85. Gesamtsieg sein Konto auf inzwischen 237 Punkte und erhöhte den Abstand zu Ford auf 93 Zähler.

Falsche Reifen und Fahrfehler bei Ford

Ford lobt gerne die Zuverlässigkeit seines Fiesta RS WRC, die Zuverlässigkeit der Piloten steht hingegen mehr in der Kritik. Der Norweger Petter Solberg erreichte nach der falschen Reifenwahl mit einem Rückstand von 1:36,3 Minuten als Dritter das Ziel in Auckland. Der Finne Jari-Matti Latvala, der für 2013 mit Volkswagen als zweiter Pilot neben dem Franzosen Sébastien Ogier in Verbindung gebracht wird, patzte auch auf der anderen Seite der Erdkugel. Nach seinem Fahrfehler schaffte er am Ende mit einem Rückstand von 4:52,9 Minuten nur den siebten Platz. Für den WM-Zweiten von 2010, so räumte er selbst ein, sei der Titelkampf in diesem Jahr vorbei.

Stohl feiert nach fünf Jahren erfolgreiches Comeback

Nach fünf Jahren Pause in der Rallye-Weltmeisterschaft schaffte der Österreicher Manfred Stohl bei seinem Comeback in privaten Ford Fiesta RS den zehnten Platz (Rückstand: 11:26,3 Minuten) und holte damit einen WM-Punkt.

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