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Motorrad-WM: Stefan Bradl und Sandro Cortese fiebern Sachsenring entgegen

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Bradl und Cortese fiebern Sachsenring entgegen

04.07.2012, 10:33 Uhr | dpa

Motorrad-WM: Stefan Bradl und Sandro Cortese fiebern Sachsenring entgegen. Stefan Bradl freut sich auf das Heimrennen auf dem Sachsenring.

Stefan Bradl freut sich auf das Heimrennen auf dem Sachsenring. (Quelle: dpa)

Hohenstein-Ernstthal (dpa) - Kommt die Sprache auf die Sachsenring-Rennen am Sonntag, werden die Gesichter von Stefan Bradl und Sandro Cortese ernst.

Die befreundeten Motorrad-WM-Piloten, die sonst für jeden Spaß zu haben sind und gern herumalbern, sehen dem Jahreshöhepunkt auf dem Traditionskurs nahe Hohenstein-Ernstthal diesmal mit besonderer Konzentration entgegen. Aus Erfahrung klug geworden, wollen sie diesmal in erster Linie ihren Job erledigen.

"Für mich zählt vor allem das Rennen, dafür werde ich bezahlt. Natürlich möchte und werde ich auch die Fans zufriedenstellen. Aber ich denke, auch ihnen ist es lieber, wenn ich mehr Punkte und dafür vielleicht weniger Autogramme geschrieben habe", sagte Bradl im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Auch Cortese stellte fest: "Ich habe im vergangenen Jahr versucht, es allen recht zu machen. Das ist dann in die Hose gegangen. Daraus habe ich meine Lehren gezogen. Ich denke, die Fans und auch die Medien werden es mir nachsehen, wenn ich nur zu gewissen Zeiten für sie zur Verfügung stehe."

Die beiden 22-Jährigen sind sich nicht sicher, was sie auf dem Sachsenring erwartet. Bradl stieg nach dem Gewinn der Moto2-WM in die Königsklasse MotoGP auf und muss sich jede Rennstrecke neu erarbeiten. Auch Cortese betritt Neuland, nachdem die 125-Kubikzentimeter-Klasse durch die Moto3-Kategorie mit nunmehr 250-Kubikzentimeter-Viertakt-Motoren abgelöst wurde. "Da gilt es, vom ersten Training an konzentriert zu arbeiten", sagte der Berkheimer, der als WM-Zweiter zum Heim-Grand-Prix kommt.

Immerhin kämpft er um den Titel, den ihm Bradl von Herzen gönnt. "Ich freue mich über seine Erfolge und hoffe, dass er es mir nachmacht und Weltmeister wird", meinte der Zahlinger. Beide sind mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden, aber lange noch nicht satt. "Ich bin als Neuling in der MotoGP in sechs von sieben Rennen unter die besten Zehn gekommen und habe damit mein erstes Ziel erreicht. Gleichzeitig merke ich aber auch, dass mir noch sehr viel fehlt, um mit den Spitzenleuten wie Stoner oder Lorenzo mithalten zu können. Das hatte ich mir etwas leichter vorgestellt", meinte Bradl selbstkritisch, zumal er am vergangenen Wochenende im niederländischen Assen nach einem selbstverschuldeten Sturz seine erste Null schreiben musste.

Cortese war bislang der konstanteste Moto3-Pilot, holte in allen sieben Rennen Punkte und landete sechsmal auf dem Podest. "Die Resultate sind okay, wenngleich ich mir den einen oder anderen Sieg mehr gewünscht hätte. Ich fahre um die Weltmeisterschaftskrone und das soll bis zum letzten Rennen in Valencia so bleiben", betonte er und hofft, auf dem Sachsenring die sieben Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Maverick Vinales aus Spanien zumindest etwas reduzieren zu können.

Unterstützung bekommt der Italo-Schwabe dabei von seiner Freundin. ""Ich bin erst seit Ende 2011 richtig liiert. Anna wird auf dem Sachsenring erstmals bei einem Rennen dabei sein und ich hoffe, sie bringt mir Glück", bemerkte Cortese. Auch Bradls Freundin kommt nach Sachsen. "Sie war schon beim Portugal-Grand-Prix in Estoril dabei. Aber sie weiß, dass sie da eher wenig von mir hat. Und ich schirme sie von der Öffentlichkeit ab", erklärte der Moto2-Champion, der im vergangenen Jahr Platz zwei auf dem Sachsenring belegt hatte. Der Kurs gehört aber eher nicht zu seinen Lieblingsstrecken.

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