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Al-Attiya holt Skeet-Bronze - Hancock Olympiasieger

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Al-Attiya holt Skeet-Bronze - Hancock Olympiasieger

31.07.2012, 17:21 Uhr | dpa

Al-Attiya holt Skeet-Bronze - Hancock Olympiasieger. Die glücklichen Medaillenbesitzer heißen Anders Golding (l-r), Vincent Hancock und Nasser Al-Attiya.

Die glücklichen Medaillenbesitzer heißen Anders Golding (l-r), Vincent Hancock und Nasser Al-Attiya. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Der Mann hat eiserne Nerven und ein gutes Auge: Vor anderthalb Jahren triumphierte Nasser Al-Attiya als Steuerkünstler bei der berühmten Rallye Dakar, in London holte er nun Olympia-Bronze im Schießen.

Der Mann aus Katar hat damit für eine außergewöhnliche Sport-Doublette gesorgt. Im olympischen Skeet-Wettbewerb entschied der 41 Jahre alte "Motorsport-Schütze" das Stechen um Platz drei mit 6:5 gegen den Russen Waleri Schomin.

Das Schießen erlernte Al-Attiya vom Vater. Tagtäglich steht er am Vormittag fünf Stunden auf dem Schießplatz; am Nachmittag geht er meistens schwimmen oder laufen. Bei den Sommerspielen 1996 in Atlanta begann seine olympische Karriere: Platz 15. Diesen Rang belegte er auch 2008 in Peking. In Sydney sprang 2000 Platz sechs heraus. 2004 hatte er bei den Olympischen Spielen in Athen Bronze im Skeet als Vierter nur knapp verpasst - diesmal machte er es besser.

Zu Beginn des Olympia-Jahres 2012 musste Al-Attiya erstmals Prioritäten bei der "Wahl" der Sportarten setzen. "Wenn ich geführt hätte bei der Dakar-Rallye, hätte ich mich nicht zurückgezogen", sagte er und betonte: "Manchmal muss man etwas verlieren, um eine andere Sache zu gewinnen. Es war mein einziger Weg, um an Olympia teilzunehmen." Er musste die Rallye nach der neunten Etappe aufgeben. Dafür holte er sich bei den Asien-Meisterschaften in Doha das Skeet-Ticket für Olympia ab.

Mit dem Motorsport begann er 1989. Seit 2004 nimmt er an der Rallye-Weltmeisterschaft teil. 2006 gewann er die Produktionswagenklasse (PWRC) und siegte bei der Rallye Argentinien sowie bei der Rallye Griechenland in seiner Klasse. An der Rallye Dakar nimmt er seit 2007 teil. 2009 erfolgte der Wechsel in das Volkswagen Motorsport Team. 2010 wurde er Zweiter, mit nur 2:12 Minuten Rückstand auf Carlos Sainz, bevor er ein Jahr später als Sieger aus dem Auto stieg.

Sein zweites Olympia-Gold holte sich der Amerikaner Vincent Hancock. Der Skeet-Sieger von Peking schoss im Vorkampf olympischen Rekord mit 123 Scheiben und stellte nach dem Endkampf mit 25 Treffern ebenfalls einen olympischen Final-Rekord (148) auf. Zweiter wurde der Däne Anders Golding mit 146 Scheiben.

Ralf Buchheim aus Lebus hatte das Finale verpasst. Der 28-jährige Olympia-Debütant schoss zwar am Dienstag mit zwei fehlerfreien Serien sogar besser als der Olympiasieger, doch am ersten Wettkampftag hatte er sich im zweiten Durchgang eine 21 geleistet. Somit fehlten ihm als Zehnter bei insgesamt 118 Treffern zwei Scheiben zur Finalteilnahme. Damit wartet der Deutsche Schützenbund immer noch auf die erste Medaille bei den Spielen in London.

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