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Ruhe vor dem Titel-Sturm: Cortese immer abgezockter

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Ruhe vor dem Titel-Sturm: Cortese immer abgezockter

13.09.2012, 11:21 Uhr | dpa

Ruhe vor dem Titel-Sturm: Cortese immer abgezockter. Sandro Cortese führt die Fahrerwertung in der Klasse Moto3 souverän an.

Sandro Cortese führt die Fahrerwertung in der Klasse Moto3 souverän an. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Die Plattitüde "Ich denke von Rennen zu Rennen" hat sich für Sandro Cortese mittlerweile zum Erfolgsrezept entwickelt.

Der Berkheimer Moto3-Pilot fährt dem Premierentitel in dieser neuen Klasse und gleichzeitig seinem ersten WM-Titel entgegen, ohne nun täglich daran zu denken oder gar schon eine große Party zu planen. Mit 22 Jahren ist er endlich da, wo ihn langjährige Beobachter der Motorrad-Szene schon früher erwartet hatten. Doch Cortese war bislang dafür noch nicht reif genug.

"In der Ruhe liegt meine Kraft", wiederholt Cortese auch vor dem WM-Lauf von San Marino von Freitag an im italienischen Misano schon gebetsmühlenhaft den Grund, warum der Knoten bei ihm nun geplatzt ist. In elf bisherigen Rennen stand er zehnmal auf dem Podium und damit fast so oft wie in den sieben Jahren im Grand-Prix-Zirkus zuvor zusammen. 127 WM-Starts in Serie stehen für ihn zu Buche, was seine Beständigkeit zeigt. 64 WM-Punkte braucht er noch, um die 1000-Zähler-Schallmauer zu durchbrechen.

"Ich habe in all den Jahren gelernt, cool zu bleiben. Ich denke, diese Erfahrung habe ich all meinen Kontrahenten voraus", meint der Italo-Schwabe, der im Team des Finnen Aki Ajo als klare Nummer eins behandelt wird. Und der sensible Fahrer braucht genau diese Rückendeckung, um erfolgreich zu sein. Spätestens in der vergangenen Saison noch im Racing Germany Team wurde dies deutlich. Da schaffte er Platz vier in der Gesamtwertung mit sechs Podestplätzen. Mittlerweile fährt Cortese KTM-Werksmaterial und bezeichnet sein Team als das professionellste der gesamten Moto3-Klasse.

Auch vor Misano verspürt Cortese keinen Druck. "Ich mache alles so wie immer", berichtet er. In den vergangenen zwei Wochen hatte er daheim völlig abgeschaltet. "Mein Handy war aus, ich habe kaum an Motorradfahren gedacht. Zwar habe ich täglich trainiert, aber ansonsten das gemacht, was mir Spaß macht", erzählt der WM-Spitzenreiter. Angesichts des 32-Punkte-Vorsprungs auf den Spanier Maverick Viñales ist seine Taktik klar. "Ich werde nicht auf Teufel komm raus auf Angriff fahren, aber Viñales immer im Auge behalten", sagt er.

Cortese wird in den restlichen sechs Rennen auch ein Schaufahren für die Zukunft veranstalten. Um die ist ihm zwar nicht bange, geklärt ist aber nichts. "Ich würde gern in die Moto2-Klasse umsteigen. Es gibt zwei konkrete Angebote, einmal von Aki Ajo und dann von einem Team, das extra für mich gegründet werden würde. Und auch KTM möchte mich in der Moto3 behalten", erklärt der KTM-Pilot und betont: "Bis zum Grand Prix in Aragon am 30. September sollte meine Zukunft geklärt sein."

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