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Aufsteiger Cortese fährt ohne Zukunftsängste

27.09.2012, 10:02 Uhr | dpa

Aufsteiger Cortese fährt ohne Zukunftsängste. Sandro Cortese wird in die Moto2-Klasse aufsteigen.

Sandro Cortese wird in die Moto2-Klasse aufsteigen. (Quelle: dpa)

Alcañiz (dpa) - So gelassen hat man Sandro Cortese zwei Monate vor dem Ende einer Saison selten gesehen. Der Motorrad-Pilot aus Berkheim hat allen Grund, schon jetzt ein Siegerlächeln zu zeigen.

Während er dem Weltmeistertitel in der Moto3-Kategorie förmlich entgegenstürmt, ist nun auch seine Zukunft geklärt. Vom neuen Jahr an geht er in einem eigens für ihn gegründeten Team in der Moto2-Klasse auf Rundenjagd. Egal, ob als Weltmeister oder nicht. Ein Luxus, den sich der 22-Jährige verdient hat.

Im spanischen Alcañiz wird Cortese am Wochenende den Grand Prix von Aragon für sein KTM-Werksteam bestreiten. Noch einmal muss er sich in der "Höhle des Löwen" gegen seine beiden ärgsten Rivalen um den Titel, Maverick Viñales und dessen spanischen Landsmann Luis Salom, durchsetzen. 46 Punkte beträgt mittlerweile Corteses Vorsprung bei noch fünf ausstehenden Rennen. "Entschieden ist gar nichts. Ein Sturz oder ein technischer defekt und schon sind die anderen möglicherweise wieder ganz nah dran", betont der Italo-Schwabe und weiß, dass er sich nicht beruhigt zurücklehnen kann.

Stattdessen nimmt er sich seinen Kumpel Stefan Bradl zum Vorbild, der im vergangenen Jahr den Moto2-Titel gewann und damit eine 19-jährige titellose Durststrecke der deutschen WM-Piloten beendete. "Stefan hatte auch einen großen Vorsprung, musste aber bis zum letzten Rennen kämpfen. Er hat die Konzentration hochgehalten. Etwas anderes gibt es für mich auch nicht", sagt Cortese. Er hält an seiner Marschroute fest: "Ich werde auf Angriff fahren, meine Konkurrenten aber immer im Blick haben."

Im Blick hat Cortese auch die kommende Saison. Am Dienstag wurde diese nun mit unterschriebenen Verträgen zementiert. Der Berkheimer fährt in der Moto2-Klasse für das "Intact GP"-Team. Das Besondere daran: In diesem Team sind all jene versammelt, mit denen der mittlerweile fünffache Grand-Prix-Sieger seit Jahren zusammenarbeitet. Besonders "Intact"-Eigentümer Stefan Keckeisen, der nun auch Teamteilhaber ist, unterstützt Cortese schon seit seinem WM-Einstand vor sieben Jahren. Teamchef Stefan Lingg war sein Chefmechaniker im Racing Team Germany im vergangenen Jahr und maßgeblich daran beteiligt, dass es da mit dem ersten Sieg klappte.

Zwei Jahre wollen "Intact" und Cortese zunächst gemeinsam an einem erfolgreichen Moto2-Produkt arbeiten. Mit dem Augsburger Chassis-Hersteller Kalex hat man einen erfolgreichen Anbieter mit ins Boot geholt, so dass alle gespannt sind auf das, was kommen wird.

Für fünf Rennen wird das aber noch einmal ausgeblendet. Nachdem der Wunsch nach einem Klassenwechsel nun erfüllt ist, soll jetzt der Traum vom WM-Titel realisiert werden. Alcañiz könnte ein vorentscheidender Meilenstein für Cortese sein.

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