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Timo Glock über die Formel 1 und die DTM

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Glock möchte Ralf Schumacher und David Coulthard übertrumpfen

29.01.2013, 19:48 Uhr | sid, dpa

Timo Glock über die Formel 1 und die DTM. Timo Glock ist nun bei BMW angestellt und sitzt in der Isetta Probe. (Quelle: dpa)

Timo Glock ist nun bei BMW angestellt und sitzt in der Isetta Probe. (Quelle: dpa)

Ockergelb, Baujahr 1955, in der starken Version mit 13 PS - die BMW-Isetta gefiel Timo Glock. "Da bin ich leichter reingekommen, als in den M3", sagte der DTM-Neuzugang während seines Rundgangs durch das BMW-Museum. An ein Dach über dem Kopf, einen Scheibenwischer im Blickfeld und die vielen Streben in seinem neuen Dienstwagen muss sich der 30-Jährige erst noch gewöhnen. "In das Auto einzusteigen war ein bisschen wie ein Tetrisspiel, ich musste mich da verbiegen", scherzte der Rennfahrer über die Erfahrungen bei den Testfahrten in Valencia - seinen ersten im Deutschen Tourenwagen Masters.

Vor etwas mehr als einer Woche war Glock noch ein Formel-1-Pilot, angestellt beim Rennstall Marussia. Weil aber das Geld im Team knapp wurde, trennten sich die Wege trotz eines bis Ende 2014 laufenden Vertrags. "Die sind offen mit mir umgegangen", berichtete Glock von Andeutungen schon vor dem Jahreswechsel.

BMW hat bereits alle Fahrer zusammen

Und da der Kontakt zu BMW, für die er in der Formel 1 als Testpilot und davor schon in der Formel BMW ADAC unterwegs war, über die Jahre nie abgerissen sei, ging dann alles schnell. Montag der offizielle Abschied von Marussia, Mittwoch DTM-Testfahrten für BMW, Freitag Bekanntgabe der Zusammenarbeit.

Für die neue Saison zumindest steht der Fahrerkader von BMW - im Gegensatz zu Audi und Mercedes, die gut 13 Wochen vor dem Saisonauftakt in Hockenheim noch mindestens ein Cockpit zu besetzen haben. Neben Glock treten in der kommenden Saison Titelverteidiger Bruno Spengler, Martin Tomczyk, Dirk Werner, Augusto Farfus, Joey Hand, Andy Priaulx und der intern aufgestiegene Marco Wittmann auf das Gaspedal des M3 DTM - ein beeindruckendes Paket.

"Viele F1-Teams haben Schwierigkeiten"

Abgeschlossen hat Glock mit dem Kapitel Formel 1 aber offenbar noch nicht. "Der Abschied fiel mir anfangs sehr schwer. Das Thema Formel 1 ist nicht abgehakt", sagte Glock bei "Sky Sport News HD". "Aber jetzt gilt meine Konzentration ausschließlich BMW und der DTM." Auf die neue Serie freue er sich auch, weil "bislang kein ehemaliger Formel-1-Rennfahrer richtig Fuß fassen konnte. Natürlich werde ich versuchen, Ralf Schumacher und David Coulthard zu übertrumpfen."

Auf die kleineren Teams in der Formel 1 sieht Glock schwere Zeiten zukommen. "Solange dieses Modell in der Formel 1 so weitergeht, wird es für die kleineren Teams immer schwerer, im Rennen zu bleiben", sagte Glock im "FAZ"-Interview und bemängelte, "dass die Schere zwischen den großen und den kleinen Teams immer weiter aufgeht. "Viele Teams haben Schwierigkeiten. Force India hat immer noch keinen zweiten Piloten verpflichtet, Caterham auch nicht. Ich höre, dass es überall schwierig ist", sagte er.

Mit Kampfansagen an die Konkurrenz hielt sich Glock aber zurück. "Von Siegen will ich noch nicht sprechen, da gab es jede Menge Formel-1-Kollegen, die sich da schwergetan haben", sagte er. "Aber ich versuche, die Statistik aufzubessern."

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