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Bradl geht als Fünfter in die Motorrad-WM-Saison

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Bradl geht als Fünfter in die Motorrad-WM-Saison

06.04.2013, 20:57 Uhr | dpa

Bradl geht als Fünfter in die Motorrad-WM-Saison. Stefan Bradl verpasste die erste Startreihe.

Stefan Bradl verpasste die erste Startreihe. (Quelle: dpa)

Doha (dpa) - Stefan Bradl geht als Fünfter in die neue Saison der Motorrad-Weltmeisterschaft. Der Zahlinger hatte im Qualifying der MotoGP-Kategorie 0,763 Sekunden Rückstand auf Weltmeister Jorge Lorenzo aus Spanien, der sich die Pole Position sicherte.

Mit ihm gehen sein Yamaha-Markenkollege Cal Crutchlow aus Großbritannien und Honda-Pilot Daniel Pedrosa aus Spanien aus der ersten Reihe in den Grand Prix von Katar in Doha.

Bradl hatte nach einem schwierigen zweiten Freitagstraining noch einmal das Setup geändert und kam damit bedeutend besser klar. Doch um an die Yamahas heranzukommen, reichte es zumindest mit der schnellsten Runde nicht. Wie es über die volle Renndistanz aussehen wird, muss abgewartet werden.

Nach starken Trainingseindrücken in den vergangenen Tagen war Jonas Folger in der Moto3-Klasse ein wenig enttäuscht. Zum einen wurde er in einer schnellen Runde behindert, zum anderen spielte aber die Kalex-KTM nicht so mit, wie es sich der Bayer gewünscht hätte. "Die Bedingungen haben sich schon verändert. Es ist kühler geworden und der starke Wind hat mehr Sand auf die Strecke geweht. Dadurch klappte meine Abstimmung in den Sektoren drei und vier nicht mehr so ganz. Ich denke aber, dass wir das bis zum Rennen am Sonntag wieder hinbekommen", bemerkte der 19-Jährige.

Weniger erfolgreich lief es für Toni Finsterbusch (Krostitz) und die WM-Debütanten Philipp Öttl (Ainring) und Florian Alt (Nümbrecht). Finsterbusch kam auf Rang 24, Öttl wurde 28. und war damit einen Platz besser als Alt.

Bei Halbzeit des Moto2-Qualifying machte Sandro Cortese unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Asphalt. In einer Rechtskurve flog er per Highsider über seine Kalex, konnte das Training jedoch fortsetzen und wurde 13. "Damit bin ich überaus zufrieden, denn nach dem Sturz konnte man nicht damit rechnen. Das Motorrad ist aber ganz geblieben, so hat es noch geklappt", meinte der aufgestiegene Moto3-Weltmeister.

Noch besser lief es bei Marcel Schrötter. "Ich habe mich kontinuierlich gesteigert. Das probiere ich auch im Rennen", betonte der Pflugdorfer.

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