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Mercedes triumphiert erstmals auf dem Nürburgring

21.05.2013, 16:54 Uhr | dpa

Mercedes triumphiert erstmals auf dem Nürburgring. Das Team Black Falcon gewann das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Das Team Black Falcon gewann das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. (Quelle: dpa)

Nürburg (dpa) - Mercedes und der ehemalige DTM-Champion Bernd Schneider haben den ersten Sieg der Stuttgarter beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gefeiert.

Vor mehr als 200 000 Zuschauern hatte das Team Black Falcon mit Schneider, Jeroen Bleekemolen und Jean Edwards (beide Monaco) sowie Nicki Thiim (Dänemark) im Mercedes Benz SLS AMG GT3 im Ziel 2:39 Minuten Vorsprung. "Es ist ein Traum", sagte der gebürtige Saarländer und genoss die Champagner-Dusche auf dem Siegerpodium.

Auf Platz zwei landete das BMW Sports Trophy Team Marc VDS mit Maxime Martin (Belgien), Andrea Piccini (Italien), Yelmer Buurman (Niederlande) und Richard Göransson (Schweden) im BMW Z4. Die erfolgsverwöhnten Porsche spielten in diesem Jahr keine Rolle an der Spitze. Martin war der schnellste Mann des Rennens und bewies mit einer sensationellen Aufholjagd in der letzten Stunde seine große Klasse. Innerhalb einer Runde überholte er die beiden Mercedes SLS des Teams ROWE-Racing, das auf Rang drei landete.

Schneider wollte es bei seinem fünften Start in diesem traditionsreichen Langstrecken-Klassiker unbedingt wissen und erstmals ins Ziel kommen. "Vergangenes Jahr sind wir auf Platz drei liegend eine Viertelstunde vor Schluss ausgefallen. Dieses Jahr wollte ich unbedingt ins Ziel kommen", erklärte der Tourenwagen-Spezialist.

Bestimmender Faktor des Rennens war einmal mehr das Wetter in der Eifel, das für die längste Unterbrechung in der Geschichte des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife sorgte. Etwas mehr als neun Stunden lang herrschte Ruhe in der Eifel. Um 23.00 Uhr am Pfingstsonntag war der Regen so stark, dass die Piloten durch die Gischt kaum noch etwas sahen und Teile der Strecke überschwemmt waren. Die Rennleitung entschied sich deshalb das Rennen zu unterbrechen und erst am Montagmorgen um 8.00 Uhr wieder aufzunehmen. Aber auch in den letzten neun Stunden forderte der Regen die Teams immer wieder heraus. Auf Teilen der über 25 Kilometer langen Strecke regnete es, andere Bereiche blieben trocken.

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