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Sturzfestival auf dem Sachsenring: Pedrosa betroffen

13.07.2013, 15:46 Uhr | dpa

Sturzfestival auf dem Sachsenring: Pedrosa betroffen. Funkensprühend rutscht Bryan Staring in Kurve 11 über den Asphalt.

Funkensprühend rutscht Bryan Staring in Kurve 11 über den Asphalt. (Quelle: dpa)

Hohenstein-Ernstthal (dpa) - Motorräder fliegen durch die Luft, die Fahrer knallen auf den harten Asphalt. Der Sachsenring ist sogar den Weltklasse-Motorradfahrern im Training zum Verhängnis geworden.

Über 30 Stürze gab es binnen zwei Tagen, nach MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo erwischte es auch noch WM-Spitzenreiter Dani Pedrosa. Der Spanier erlitt nach seinem heftigen Abflug einen Haarriss im Schulterbein. Anschließend musste er das Qualifying auslassen, wird aber trotzdem einen Start am Sonntag versuchen.

Pedrosa würde aufgrund seiner Trainingszeiten auch ohne gültige Qualifikationszeit beim Großen Preis von Deutschland als Zwölfter ins Rennen gehen.

Bei seinem Landsmann Lorenzo war schnell festgestellt worden, dass eine Platte, die er nach einem Sturz vor zwei Wochen in Assen und einer Schlüsselbeinfraktur eingesetzt bekommen hatte, beschädigt worden war. Er flog noch am Freitagabend nach Hause, um sich dort einer erneuten Operation zu unterziehen.

Als Problempunkt Nummer eins stellte sich einmal mehr Kurve elf heraus. "Das ist eine gefährliche Stelle", sagte Rekordweltmeister Valentino Rossi. Die italienische Motorrad-Ikone machte dort in der Vergangenheit ebenfalls schon unliebsame Bekanntschaft mit dem Asphalt.

Es ist eine schnelle Rechtskurve nach acht Linkskurven, in die die Fahrer mit über 200 Stundenkilometern hineinrauschen. Da die Reifen auf der rechten Seite angesichts der fehlenden Belastung zuvor regelrecht kalt sind, fehlt der Grip. Die Sturzgefahr steigt erheblich.

"Die Stürze in den ersten Tagen auf dem Sachsenring haben ja fast schon Tradition. Man muss sich erst an diese Strecke gewöhnen", sagte MotoGP-Pilot Stefan Bradl. Der anspruchsvolle Sachsenring ist einer der wenigen WM-Kurse, auf dem gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird. Es gibt nur drei Rechts-, dafür aber zehn Linkskurven. Die Fahrer sind fast ständig in Schräglage, müssen angesichts der wenigen Geraden immer wieder die Position wechseln. "Man muss voll konzentriert sein", betonte Moto2-Fahrer Sandro Cortese.

Das wissen auch die Konkurrenten der deutschen Lokalmatadoren. Und dennoch stürzten sie reichlich. Neben Lorenzo und Pedrosa erwischte es unter anderem auch noch Andrea Dovizioso, Andrea Iannone und gleich zweimal den Briten Cal Crutchlow. Iannone kugelte sich die Schulter aus, Crutchlow erlitt am Unterarm starke und vor allem schmerzhafte Hautverbrennungen. "Das wird morgen schwer werden", sagte Crutchlow, der in den vergangenen vier Rennen drei Podestplätze geholt hatte. Aber er beißt wie fast alle verletzten Piloten auf die Zähne.

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