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DTM: Wickens gewinnt am Nürburgring

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Wickens steht erstmals auf dem Podest ganz oben

18.08.2013, 17:19 Uhr | dpa

DTM: Wickens gewinnt am Nürburgring. Der Kanadier Robert Wickens ist der Schnellste auf dem Nürburgring. (Quelle: imago/HochZwei)

Der Kanadier Robert Wickens ist der Schnellste auf dem Nürburgring. (Quelle: imago/HochZwei)

Spitzenreiter Mike Rockenfeller hat seinen Vorsprung im Deutschen Tourenwagen Masters trotz des verpassten Podiumsplatzes auf dem Nürburgring ausgebaut. Als Vierter sammelte der Audi-Pilot beim ersten DTM-Sieg von Mercedes-Fahrer Robert Wickens als einziger aus dem Führungstrio Punkte. Titelverteidiger Bruno Spengler im BMW und Mercedes-Pilot Gary Paffett gingen auf Rang 14 und 17 leer aus und müssen ihre Meisterschaftsambitionen wohl begraben.

Platz zwei sicherte sich Augusto Farfus im BMW vor Christian Vietoris im Mercedes, der mit nun 71 Punkten hinter Rockenfeller (106 Punkte) auch Rang zwei in der Gesamtwertung übernahm. Neuer Gesamtdritter ist Nürburgring-Sieger Wickens mit 70 Zählern.

Regen wird zu Mike-Rockenfeller-Wetter

Grund zur Freude hatte auch Ex-Champion Martin Tomczyk. Erstmals seit Rang drei in der vergangenen Saison sammelte der BMW-Pilot mit Platz fünf im BMW in der Eifel wieder Zähler in der Meisterschaft.

Am Start schien sich die enttäuschende Qualifikation für Rockenfeller noch doppelt zu rächen. Auf Platz elf war er mitten im Getümmel und wurde in der ersten Kurve prompt gedreht. Statt schnell ein paar Plätze gut zu machen, fand sich der 29-Jährige auf Platz 20 wieder. Verfolger Spengler (BMW) hielt den zehnten Rang, Paffett (Mercedes) schob sich von Fünf auf Vier nach vorne. Farfus (BMW) konnte die Pole Position zunächst verteidigen.

Das berüchtigte Eifelwetter brachte Rockenfeller aber wieder zurück ins Spiel. Nahezu mit dem Start hatte es angefangen zu regnen und keiner der Piloten hatte die passenden Pneus. Der Audi-Fahrer entschied sich in der zweiten Runde als erster für einen Wechsel auf Regenreifen - und übernahm binnen weniger Runden die Führung vor seinem Teamkollegen Adrien Tambay.

Wickens behält die Nerven

Paffett und seine Crew von HWA dagegen hatten sich verzockt. Im Gegensatz zu allen anderen entschied sich der Vorjahres-Zweite in der Hoffnung auf eine schnell trocknende Strecke nach fünf Runden für die weichen Options-Reifen. Platz 19 war die Quittung, nach 16 Runden folgte die Korrektur auf Regenreifen. Selbst Rockenfeller leistete sich auf der nassen Strecke einen Ausflug neben die Strecke.

Hinter dem Gesamtführenden gab es auf der 3,629 Kilometer langen Strecke reichlich Bewegung. Zur Halbzeit des Rennens hatte sich Wickens im Mercedes auf Rang zwei geschoben, dahinter folgten Farfus und Vietoris (Mercedes). Spengler, inzwischen auf Platz sechs, hatte dagegen mit einem beschädigten Auto zu kämpfen.

Die Verfolger in der Gesamtwertung konnten Rockenfeller nicht mehr attackieren, Platz eins musste er aber trotzdem noch abgeben. Wickens und Farfus hatten ihm vor seinem zweiten Pflichtboxenstopp teilweise mehr als eine Sekunde pro Runde abgenommen. Der Vorsprung reichte daher nicht mehr, um die beiden Verfolger hinter sich zu halten. Vietoris verdrängte ihn sogar noch vom Podest.

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