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Motorrad-Asse ohne Podest - Cortese moralischer Sieger

01.09.2013, 16:40 Uhr | dpa

Motorrad-Asse ohne Podest - Cortese moralischer Sieger. Marc Marquez (r) fährt hinter Jorge Lorenzo beim MotoGP-Rennen ins Ziel ein.

Marc Marquez (r) fährt hinter Jorge Lorenzo beim MotoGP-Rennen ins Ziel ein. (Quelle: dpa)

Silverstone (dpa) - Deutschlands Motorrad-Asse sind beim Großen Preis von Großbritannien zwar ohne Podestplatz geblieben, hatten aber einen moralischen Sieger in ihren Reihen. Der Berkheimer Sandro Cortese fuhr mit einem gebrochenen Unterarm immerhin auf den 21. Rang der Moto2.

"Es war ein Rennen, bei dem es nicht darum ging, in die Punkte zu fahren. Ich wollte in erster Linie mir selber beweisen, dass man auch mit Schmerzen einmal fahren muss", sagte der Moto3-Weltmeister des vergangenen Jahres dem Webportal "speedweek.com". Trotz der Schmerzen verbesserte sich Cortese gegenüber dem Qualifying im Rennen noch um zwei Plätze. "Ich denke, ich habe ungefähr 40 Prozent meiner üblichen Fitness gehabt", sagte der 23-Jährige. Der Italo-Schwabe hatte sich die Fraktur am vergangenen Sonntag beim Grand Prix im tschechischen Brünn zugezogen und war tags darauf operiert worden.

Marcel Schrötter aus Pflugdorf kam in dem Moto2-Rennen in Silverstone auf Rang 16 ins Ziel. Das Warm Up dazu war von einem Unfall überschattet, in den vier Fahrer verwickelt waren. Verursacher Dani Rivas aus Spanien zog sich dabei eine Fraktur der linken Schulter und eine leichte Gehirnerschütterung zu. Der unschuldig involvierte Steven Odendaal brach sich das rechte Sprunggelenk und konnte wie Rivas nicht starten.

In der MotoGP-Klasse verpasste Stefan Bradl den erhofften Podestplatz klar. Der 23 Jahre alte Zahlinger fuhr mit über 20 Sekunden Rückstand nur auf den sechsten Platz, nachdem er tags zuvor im Qualifying noch Vierter geworden war. "Die Startphase war noch okay, damit war ich zufrieden. Aber ich habe leider wieder nicht ganz den Speed hingebracht, den wir im Training bei der Simulation gehabt hatten", sagte Bradl, der eine Woche zuvor auch in Brünn den sechsten Rang belegt hatte.

Das Rennen in der Königsklasse machten erneut die Spanier unter sich aus. Der WM-Führende Marc Marquez und Jorge Lorenzo lieferten sich ein packendes Duell, das der viermalige Weltmeister Lorenzo mit der Winzigkeit von 0,081 Sekunden Vorsprung knapp für sich entschied.

Marquez hatte zuvor vier Rennen in Serie gewonnen, war in Silverstone allerdings mit einem Handicap ins Rennen gegangen. Der 20-Jährige kugelte sich am Vormittag im Warm Up die linke Schulter aus, ließ sich diese aber wieder einrenken. "Natürlich hatte ich Schmerzen. Es hat an Kraft gefehlt. In die letzte Kurve bin ich zu weit hineingegangen", sagte der beste GP-Neueinsteiger aller Zeiten.

Im Nachhinein wurde er aber wegen eines Regelverstoßes im Warm Up mit einem Zwei-Punkte-Abzug zum Saisonende bestraft. Marquez hatte in den Aufwärmrunden nach einem Sturz von Cal Crutchlow die Gelben Flaggen missachtet. Statt das Tempo zu drosseln, war der 20-Jährige mit Top-Speed weitergefahren. Er stürzte daraufhin an der gleichen Stelle wie Crutchlow. Dabei flog seine Honda in die im Kiesbett liegenden Maschine des Briten. In letzter Sekunde konnten sich vier Streckenposten retten, die die Yamaha von Crutchlow gerade beiseite räumen wollten.

Moto3-Pilot Jonas Folger konnte im britischen Motorsport-Mekka nicht an den dritten Rang von einer Woche zuvor in Brünn anknüpfen. Der 20 Jahre alte Oberbayer aus Schwindegg wurde elften von 17 WM-Rennen Sechster. Eine Woche zuvor hatte Folger in Brünn noch Rang drei belegt. Philipp Öttl (Ainring) verpasste auf Rang 16 die Punkteplätze nur knapp. Toni Finsterbusch (Hohenossig) landete auf dem 21. Platz, Florian Alt (Nümbrecht) vier Plätze dahinter.

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