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Fußbruch statt Podestjubel: Folgers Siegtraum geplatzt

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Fußbruch statt Podestjubel: Folgers Siegtraum geplatzt

15.09.2013, 16:00 Uhr | dpa

Fußbruch statt Podestjubel: Folgers Siegtraum geplatzt. Jonas Folger stürzte beim Grand Prix in San Marino.

Jonas Folger stürzte beim Grand Prix in San Marino. (Quelle: dpa)

Misano (dpa) - Jonas Folgers Traum von seinem dritten Grand-Prix-Sieg platzte schnell, spektakulär und schmerzvoll. Statt in der Moto3-Klasse auf dem Podest jubeln zu können, blieb er nach einem schweren Crash beim Großen Preis von San Marino benommen auf der Strecke liegen.

Folger musste nach seinem Abflug in der vierten Runde von den Streckenposten auf einer Trage abtransportiert werden. Der 20 Jahre alte Bayer hatte sich bei dem Unfall das linke Sprunggelenk gebrochen.

Bereits am Montag soll Folger in Barcelona operiert werden. "Ein schlechter Tag für uns", twitterte Folger: "Ich hoffe, dass ich in Aragon wieder starten kann." Das nächste WM-Rennen steigt in zwei Wochen.

Der Sieg auf dem engen und kurvenreichen Kurs in Misano ging an den Spanier Alex Rins vor drei weiteren Spaniern. Auch die Königsklasse MotoGP war fest in spanischer Hand. Der viermalige Weltmeister Jorge Lorenzo feierte dabei seinen dritten Sieg in Serie auf dem Kurs. Zweiter wurde der WM-Führende Marc Márquez vor Dani Pedrosa. Dabei sorgte erneut Márquez für spektakuläre Überholmanöver, obwohl er einige Verbremser hatte. "Ich hatte Probleme mit dem vollen Tank. Aber ich bin zufrieden", sagte der 20-jährige Überflieger.

Obwohl nicht auf dem Podium, zeigte Stefan Bradl als Fünfter eine starke Leistung. Der 23 Jahre alte Zahlinger überholte in der Schlussrunde mit einem tollen Manöver noch den Briten Cal Crutchlow und ballte auf der Ziellinie die Faust. "Nach einem schweren Wochenende war der Sonntag unser bester Tag. Das Überholmanöver war die Belohnung dafür, darüber bin ich am allerglücklichsten", sagte Bradl bei Sport1. Zuvor hatte Bradl im Training und Qualifying Probleme mit dem Vorderreifen gehabt: "Ich bin erleichtert. Es lief im Rennen definitiv besser als am ganzen Wochenende vorher."

Philipp Öttl aus Ainring fuhr in der Moto3 auf einen hervorragenden neunten Rang und heimste sieben WM-Punkte ein. "Erstmals in den Top Ten, das ist ein ganz gutes Gefühl. Am Ende habe ich ein bisschen gezittert, aber ich habe es dann noch gut über die Bühne gebracht", sagte Öttl dem Internetportal speedweek.com. Luca Amato aus Bergisch Gladbach und Toni Finsterbusch aus Hohenossig hatten auf den Plätzen 24 und 26 mit dem Ausgang des Rennens auf dem 4,226 Kilometer langen Kurs nichts zu tun. Florian Alt aus Nümbrecht kam wie Folger nicht ins Ziel.

Im Gegensatz zu Öttl erfüllten sich die Hoffnungen von Marcel Schrötter auf eine Top-Ten-Platzierung nicht. Der Pflugdorfer kam im Rennen der Moto2-Klasse beim Sieg des Spaniers Pol Espargaro lediglich auf Platz 14. Dabei behinderten Schrötter einmal mehr Probleme mit dem Unterarm. "Der Arm wird hart und schwillt an, ich habe dann keine Kraft und kein Gefühl", sagte Schrötter speedweek.com: "Ich bin am Dienstag in Barcelona und versuche, meinen Arm dort untersuchen zu lassen. Man muss eine Lösung finden."

Sandro Cortese aus Berkheim, der seine Hand-Operation auskuriert hat, schied nach einem Sturz schon in der zehnten Runde aus. Der Moto3-Weltmeister des Vorjahres war ernüchtert. "Natürlich ist das frustrierend, es tut mir fürs Team leid. Bis zum Sturz war es ein gutes Rennen", sagte Cortese.

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