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Ex-Basketball-Star Jordan will mit Team in MotoGP

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Ex-Basketball-Star Jordan will mit Team in MotoGP

22.11.2013, 10:40 Uhr | dpa

Ex-Basketball-Star Jordan will mit Team in MotoGP. Michael Jordan plant den Einstieg in die MotoGP.

Michael Jordan plant den Einstieg in die MotoGP. Foto: Erik S. Lesser. (Quelle: dpa)

Charlotte (dpa) - Er bricht in Chicago seine alten, familiären Zelte ab, beruflich jedoch zu neuen Ufern auf: Michael Jordan plant den Einstieg in die MotoGP.

Der einst beste Basketballer der Welt will mit seinem 2004 gegründeten Team, Michael Jordan Motorsports, in die Königs-Klasse des Motorrad-Rennsports. Nach zehn Jahren in Amerikas höchster Rennserie, der AMA-Championship, "werden wir uns auf eine andere Rennserie fokussieren", betonte Teamsprecher Kreig Robinson.

Denn die AMA hatte zuletzt mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen. Sowohl an den Rennstrecken als auch vor den Fernsehgeräten wurde das Fan-Interesse immer geringer. So entschloss sich das Team mit dem berühmten Besitzer, neue Wege zu gehen. In der MotoGP sind für 2014 zwar bereits alle Teamplätze besetzt. Doch der Verband hat bereits angedeutet, dass man für die US-Rennen in Austin/Texas und Indianapolis Wildcard-Startplätze vergeben könnte.

Jordan galt schon immer als Motorrad-Fan. Als der Amerikaner Nicky Hayden 2006 in Valencia MotoGP-Weltmeister wurde, war sein legendärer Landsmann Air Jordan live dabei. Bereits vor seiner Basketball-Karriere liebte Jordan den Temporausch auf zwei Rädern. Da sein NBA-Vertrag jedoch eine Klausel beinhaltete, in der stand, dass der Superstar "nichts gefährliches" in seiner Freizeit machen dürfe, mied er jahrelang die flinken Flitzer. Doch seine Liebe zu ihnen erlosch nie.

Ein eher zufälliges Gespräch auf einer seiner Ausfahrten mit einem Biker, der ihm von Superbike-Rennen vorschwärmte, war dann 2004 die Geburtsstunde von Michael Jordan Motorsports. Jordan gab nicht nur seinen Namen, sondern auch Gas. Er war ambitioniert, wollte von seinen Fahrern lernen, vor allem seine Kurventechnik verbessern. "Anfangs", erinnert sich Jordans früherer Medien-Manager Keith Abbott, "hat er vor den Kurven immer zu sehr abgebremst und es war einfach, an ihm vorbeizufahren. Doch mittlerweile ist er gut, richtig gut."

Große Fortschritte machen in der noch jungen NBA-Saison auch Jordans Charlotte Bobcats. Von den ersten zwölf Spielen konnten sechs gewonnen werden. Bei den Miami Heat würde eine derartige Bilanz als Fehlstart interpretiert werden, doch in Charlotte sind sie nach Jahren voller Niederlagen, Nackenschlägen und Negativschlagzeilen derzeit froh über den gelungenen Auftakt. "Ich sehe 15 Leute, die miteinander auskommen. Die Energie und Kultur in unserer Kabine scheinen sehr positiv zu sein. Und das überträgt sich auch auf unser Spiel", resümiert Jordan zufrieden.

Er hatte zu Jahresbeginn 2010 die Bobcats als alleiniger Eigentümer übernommen - seitdem drei Trainer gefeuert, dreimal die Playoffs verpasst und Personalentscheidungen getroffen, die selbst sein Kumpel Charles Barkley zum Anlass für kritische Worte nahm. Vom schlechtesten Teambesitzer der Liga war gar die Rede, als Charlotte 2012 nur 10,6 Prozent seiner Spiele gewann und somit einen historischen NBA-Negativ-Rekord aufstellte. Doch derzeit sieht es so aus, als würde Steve Clifford als erster Coach der Amtszeit Jordan in ein zweites Jahr gehen.

Privat zieht Jordan derzeit einen Schlussstrich unter seine Erfolgsjahre in Chicago. Am Freitag gab es eine Auktion für seine mehr als 5000 Quadratmeter große Traumvilla im Vorort Highland Park, in der er einst mit Ex-Ehefrau Juanita und den gemeinsamen drei Kindern gewohnt hat. Das Objekt mit eigenem Basketball-Feld nach NBA-Größe, Tennis-Platz, Putting-Green, neun Schlafzimmern sowie 15 Vollbädern und der riesigen Nummer 23 am schwarzen Eingangstor wurde bereits im März 2012 erstmals angeboten - und war mit einem Preis von 29 Millionen Dollar die teuerste Immobilie im Großraum Chicago.

Diesmal ist keine Summe angegeben. Allerdings müssen Interessierte 250 000 Dollar Pfand hinterlegen, um an der Auktion überhaupt teilnehmen zu dürfen. "Hier habe ich während meiner Championship-Jahre gelebt", betont Jordan, der in den Neunzigern mit den Chicago Bulls sechsmal NBA-Meister wurde. Die Kids seien nun erwachsen und er selbst brauche daher nicht mehr ein so riesiges Haus, sagt der 50-Jährige.

Der Verkauf bedeute jedoch kein Abschied aus jener Stadt, in der er zu einer globalen Größe und dessen NBA-Team durch ihn selbst im Prä-Internet-Zeitalter weltweit berühmt wurde. "Chicago wird immer einen Platz in meinem Herzen haben. Es ist ein besonderer Ort mit unglaublichen Leuten, die mich vom Tag meiner Ankunft an begeistert angenommen haben."

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